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Das Vermögen - Heiligtum deutscher Politiker


Deutschen Politikern scheint das Vermögen ein heiliger Gral. Vermögen steuerlich zu belasten - ein No-Go?

Vieles geht - wenn man es nur will  - und im Vergleich mit anderen Ländern der OECD wird eines ganz deutlich:

Die Vermögensbelastung durch Steuern ist in Deutschland verschwindend gering. Tatsächlich weisen nur Tschechien und Österreich geringere Quoten auf.

Dass mit der FDP Steuererhöhungen nicht möglich sind fällt der CDU jetzt in den Rücken. Nach Angaben der OECD befindet sich Deutschland bei der Belastung der Arbeitnehmer zwar ganz vorn, auf Unternehmer-
seite aber im Mittelfeld mit den wichtigsten Industrieländern vor sich.

Wenn in Deutschland Steuern erhöht bzw. neu erhoben würden wären Be-
lastungen der schlechter gestell-
ten Bürger, bspw. durch erhöhte Mehrwertsteuer, keinesfalls nötig.

Allerdings lässt sich dann eben keine Klientelpolitik mehr betreiben, zumindest nicht für das Klientel, das man in Regierungskreisen bevorzugt.


Der OECD-Vergleich zeigt eines zumindest ganz deutlich: Steuern auf Vermögen sind kein Irrläufer linker Politik sondern der Normalfall, und das in den meisten Ländern der OECD in weit ausgprägterem Maße.

Letztendlich bleibt eines zu sagen: Durch eine sozial gerechte Verlagerung der Steuern lässt sich noch einiges bewerkstelligen - auch ohne den Sozialstaat weiter abzubauen - auch ohne die Bildung trotz anderer bundesregierungsseitiger Versprechen auf kommunaler Ebene in die Tonne zu treten.

siehe auch:

Bundesministerium der Finanzen: Die wichtigsten Steuern im internationalen Vergleich

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