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DIE LINKE. Höxter hat gewählt:

In seiner Vorstellung und in der Fragerunde, die zeitweilig in eine
konstruktiv geführte politische Debatte überging, überzeugte er alle Anwesenden durch sein politisches Lebensbekenntnis. Insgesamt ergab sich aus dem Vortrag und den Diskussionsbeiträgen ein klares Stimmungsbild nicht nur über die bundespolitische Ausrichtung der LINKEN für die kommenden
Wahlkämpfe, sondern auch für die Zeit danach in den Kreistagen und Kommunen. Somit hat DIE LINKE. nunmehr beide Bundestagswahlkreise in Lippe kompetent besetzt. MacGregors politische Wurzeln und Erfahrungen leiten sich aus jahrzehntelanger Betriebsratsarbeit, politischer Bildungsarbeit sowie friedenspolitischem, sozialem und ökologischem Engagement her.

Der gebürtige Essener befindet sich in Altersteilzeit, die bei ihm eher ein Unruhestand ist, denn er absolviert neben seiner politischen Tätigkeit innerhalb der Partei und im Förderverein Nationalpark Senne zurzeit auch einen Seniorenstudiengang in Horn – Bad Meinberg. Er hat zuvor in der ver.di- Bildungsstätte in Lage-Hörste gearbeitet und lebt mit Frau und Tochter in Augustdorf. Im Anschluss an den Wahlgang hatte die Partei zu einer Veranstaltung rund ums Sozialticket geladen.

Als Referent stellte der Geschäftsführer des Stadtverkehr Detmold, Wolfgang Janz, kenntnisreich die Verflechtungen und Strukturen der Aufgabenträger der Versorgungs- unternehmen in OWL dar und gab anschließend auf die vielen Nachfragen seiner Zuhörerinnen und Zuhörer bereitwillig Auskunft. Nicht zuletzt erläuterte er den erfolgreichen Einstieg Detmolds in ein Sozialticket seit Jahresbeginn, mit dem bisher unerwartet viele Neukunden gewonnen werden konnten. Im Folgenden ergab sich eine lebhafte Diskussion, die sich im Kern um die Machbarkeit und die verschiedenen Lösungsvarianten für die Bereitstellung eines Sozialtickets drehte. Allerdings gelte hierbei auch, dass das Detmolder Ticket, welches im Zusammenhang mit dem Sozialpaß für 19 € erhältlich ist, immer noch zu teuer sei, denn in den Regelsätzen seien nur Ausgaben in Höhe von etwa 14 € für Mobilitätskosten vorgesehen und Fahrten über die Stadtgrenzen hinaus müssten zusätzlich bezahlt werden.

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