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Die Linke im Kreis Paderborn stellt Direktkandidierende für die Landtagswahl 2027 auf

Eva Dreier und Reinhard Engels wollen für Stadt und Kreis Paderborn in den Landtag einziehen.

Eine bezahlbare Wohnung, genug Geld für den Einkauf und eine Schule, in der Kinder die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, darauf sollten sich alle Menschen verlassen können. Hohe Mieten und Lebensmittelpreise belasten viele Haushalte, während Schulen, Kitas und soziale Einrichtungen unter Druck stehen. Die Linke im Kreis Paderborn will das ändern. Für die Landtagswahl 2027 wählten die Mitglieder am Sonntag, 6. September, Eva Dreier zur Direktkandidatin im Wahlkreis 101 Paderborn II und Reinhard Engels zum Direktkandidaten im Wahlkreis 100 Paderborn I.

Für die Linke im Kreis Paderborn steht fest, wenn die Politik Menschen mit wachsenden Alltagssorgen alleinlässt und an sozialer Infrastruktur spart, schafft sie Unsicherheit. Die extreme Rechte nutzt diese Unsicherheit, um Menschen gegeneinander auszuspielen. Die Linke will dem eine Politik entgegensetzen, die das Leben spürbar erleichtert und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Seit 2012 ist die Partei nicht mehr im nordrhein-westfälischen Landtag vertreten. Das soll sich 2027 ändern.

Eva Dreier ist Ratsmitglied in Paderborn, Theologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität Wuppertal. Aktuell promoviert Eva Dreier und wirkt an der Ausbildung angehender Lehrer:innen mit. Der politische Antrieb speist sich auch aus eigener Erfahrung: „Meine Eltern haben hart gearbeitet, aber trotzdem gab es immer wieder finanzielle Sorgen. Kinder merken sowas und ich will, dass es den Familien besser geht. Dass nach der Miete genug zum Leben bleibt. Dass Eltern sich auf die Betreuung ihrer Kinder verlassen können. Und dass Lehrer:innen und Pflegekräfte die Zeit haben, den Menschen gerecht zu werden, für die sie Verantwortung tragen. Wer jeden Tag für andere da ist, braucht eine Politik, die ihnen den Rücken freihält.“

Soziale Gerechtigkeit und Antifaschismus gehören für Dreier zusammen: „Wenn die Landesregierung bei Schulen und sozialen Angeboten spart, müssen Familien und Beschäftigte die Folgen auffangen. Rechte lenken davon ab, indem sie Menschen wegen ihrer Herkunft oder Lebensweise zu Sündenböcken machen. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen. Alle sollen sicher und ohne Angst leben können. Dafür braucht es eine starke Linke.“

Reinhard Engels, Mitglied des Paderborner Kreistags, setzt seine Schwerpunkte auf Infrastruktur und Verkehr. „Ob jemand problemlos zur Arbeit, zum Arzt oder seinen Freund:innen kommt, darf nicht vom eigenen Auto oder vom Geldbeutel abhängen. Gerade in den kleineren Orten brauchen wir flexible Mobilitätsangebote, die auch abends und am Wochenende verfügbar sind - etwa Anrufbusse, Sammeltaxis und perspektivisch autonome Shuttles. E-Bikes eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, dafür brauchen wir sichere Radwege auch zwischen den Dörfern. Mobilität bedeutet Freiheit und Teilhabe“, erklärt Engels.

„Das Land muss unseren Städten und Gemeinden die Mittel geben, damit sie Schulen sanieren, Schwimmbäder erhalten und den Nahverkehr ausbauen können. Eine funktionierende Infrastruktur macht den Alltag leichter und stärkt zugleich die Wirtschaft. Die brauchen wir, um einen starken Sozialstaat zu finanzieren. Dabei gilt: Wirtschaft muss dem Wohl aller dienen.”

Auch deshalb will Engels Die Linke zurück in den Landtag bringen: “Ob Bauordnung, Kinderbildungsgesetz oder Krankenhausversorgung. Die Landesregierung bleibt hinter dem zurück, was die Menschen brauchen. Es wird Zeit, dass Die Linke im Landtag wieder Druck für eine Politik macht, die den Alltag der Menschen ins Zentrum stellt.”

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