Antrag zur Unterstützung der von der Betriebsschließung bei DS Smith Packaging betroffenen Beschäftigten
Die Linksfraktion im Gemeinderat Hövelhof fordert in ihrem Antrag konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der 166 Beschäftigten, die von der angekündigten Schließung des DS Smith Packaging-Standorts in Hövelhof betroffen sind.
Der Antrag vom 9. Februar 2026:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
im Namen der Fraktion Die Linke im Rat der Gemeinde Hövelhof übermittle ich folgenden Antrag zur Beratung in den Gremien des Gemeinderates:
Beschlussvorschlag:
Der Bürgermeister wird gebeten,
- zeitnah das Gespräch mit dem Betriebsrat der betroffenen Belegschaft aufzunehmen,
- dem Rat regelmäßig über die geführten Gespräche sowie über mögliche Unterstützungs-,
Qualifizierungs- und Vermittlungsmaßnahmen zu berichten, - sowie den Kontakt zum Bürgermeister der Stadt Paderborn, Herrn Stefan-Oliver Strate, zu suchen und gemeinsam über Strategien zur Abfederung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Betriebsschließung zu beraten, da die Stadt Paderborn ebenfalls von einer Standortschließung der Firma DS Smith Packaging und einer angegliederten WfbM betroffen ist.
Der Rat der Gemeinde Hövelhof spricht zugleich seine Solidarität mit den von der Betriebsschließung betroffenen Beschäftigten aus und würdigt das Engagement des Betriebsrates.
Hierfür appelliert der Gemeinderat an den zuständigen Kreis Paderborn die notwendigen und verfügbaren Mittel zur Programme zur Abfederung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Betriebsschließung bereitzustellen.
Begründung:
Durch die angekündigte Schließung des Unternehmens DS Smith Packaging am Standort Hövelhof gehen 166 Arbeitsplätze verloren. Dies stellt für die betroffenen Beschäftigten und ihre Familien eine erhebliche soziale und wirtschaftliche Belastung dar und hat zugleich Auswirkungen auf die Gemeinde Hövelhof insgesamt.
In einer solchen Situation ist es Aufgabe der kommunalen Politik, Verantwortung zu übernehmen, den Dialog mit den Betroffenen zu suchen und die vorhandenen Unterstützungsinstrumente aktiv zu nutzen. Eine frühzeitige und transparente Begleitung des Prozesses kann dazu beitragen, Perspektiven für die Betroffenen zu eröffnen und die sozialen Folgen der Betriebsschließung abzufedern.
Mit freundlichen Grüßen
Sarah Louise Bernards
Fraktionsvorsitzende
