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Für jugendliche Selbstverwaltung!
Seit mehr als 40 Jahren versuchen engagierte Jugendliche ein autonomes Jugendzentrum in Paderborn zu etablieren. Seit mehr als 40 Jahren werden diese Versuche von der konservativen Stadtverwaltung abgelehnt. Am 2. Februar demonstrierten erneut ca. 150 junge Menschen dafür. Dazu sagt Zeya Mirza, Sprecher der Linksjugend [’solid] Paderborn: „Wir sind mittlerweile im 21. Jahrhundert angekommen und die Stadtverwaltung verhält sich in dieser Angelegenheit wie von vorvorgestern. Dem kulturellen Notstand, gerade für die Jugendlichen in Paderborn, muss endlich ein Ende gesetzt werden. Es kann nicht sein, dass es keinen Platz für die Jugendlichen gibt, aber für absurde Parkplätze dagegen schon. Die einzigen alternativen Kulturzentren, wie die Kulturwerkstatt oder das MultiCult, sind völlig überbelegt oder komplett unterfinanziert.“
Die Linksjugend [’solid] Paderborn appelliert an alle Stadtratsfraktionen, den Wunsch der Jugendlichen ernst zu nehmen und diesem endlich nachzukommen. Dass eine solche Kooperation zwischen Stadtverwaltung und jugendlicher Selbstverwaltung funktioniert, zeigt bspw. die „alte Pauline“ in Detmold. „23 Mio. Euro für das neue Theater ist kein Problem für Paderborn, aber ein Freiraum für Jugendliche zu schaffen dagegen schon. Wo ist da die Logik?“, ergänzt Erik Friede von Linksjugend Paderborn und Rabatz reloaded.
