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Der 11. September

Linksjugend ['solid] Paderborn

Am 11. September vor 38 Jahren putschte in Chile das rechtsgerichtete Militär gegen die demokratisch gewählte Regierung Salvador Allendes. Im Verlaufe des Putsches, aber auch nach der Errichtung der faschistoiden Militärdiktatur, kamen ca. 5000 Menschen ums Leben. Sie wurden festgenommen, gefoltert und ermordet nur weil sie an die Unidad Popular (das demokratisch gewählte Linksbündnis) glaubten. Weitere zehntausende Chilenen wurden inhaftiert oder verließen das Land fluchtartig. Bis heute werden tausende Chilenen vermisst.

Unterstützt wurde der Putsch, unter der Regie Pinochets, selbstverständlich von den USA und allen voran von der CIA. Auch hier zeigt sich einmal mehr, wie undemokratisch dieses Land war und immer noch ist. Am besten lässt sich dies an einer Aussage des damaligen US-Sicherheitsberaters Henry Kissingers erkennen: „Ich sehe nicht ein, warum wir Nichts tun und zusehen sollten, wie ein Land durch die Unverantwortlichkeit seines eigenen Volkes kommunistisch wird. Die Angelegenheiten sind viel zu wichtig, als dass sie den chilenischen Wählern zur Entscheidung überlassen werden könnten.

Aber auch in der BRD gab und gibt es Befürworter und Anhänger dieses Verbrechens. Vornehmlich kamen/kommen diese aus der national-konservativen CDU/CSU, dem Finanz- und Monopolkapital und aus der bürgerlichen Presse, allen voran aus dem Hetzblatt „Die Bild“. Folgende Zitate zu den Ereignissen von 1973 sagen alles über deren „Demokratie“-Verständnis aus.

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