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            <title>Die Linke KV Paderborn: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke KV Paderborn</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 02:54:28 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 18 Aug 2026 02:54:28 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-109387</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Nov 2014 08:29:00 +0100</pubDate>
                <title> Ihr sprecht in unserem Namen!</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/ihr-sprecht-in-unserem-namen/</link>
                
                <description>Solidarität mit Inge Höger, Annette Groth, Heike Hänsel und Claudia Haydt</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">In der letzten Woche wurde aus der Partei eine Kampagne gegen die Bundestagsabgeordneten Inge Höger, Annette Groth, Heike Hänsel und Claudia Haydt, Mitglied im Parteivorstand eröffnet. Anlass waren Auseinandersetzungen um eine Veranstaltung über die Verbrechen Israels in den palästinensischen Gebieten. Dabei wurde nach einem Fachgespräch im Bundestag Gregor Gysi von kritischen jüdischen Journalisten persönlich bedrängt. Unsere Genossinnen haben sich bei Gregor für ihren Anteil an dem Vorfall entschuldigt. Gregor hat diese Entschuldigung angenommen.</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Ungeachtet der für die Betroffenen geklärten Situation haben andere Bundestagsabgeordnete unserer Partei und weitere Genossinnen und Genossen, darunter der Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn, die Kampange "Ihr sprecht nicht für uns" im Internet gestartet, mit der vor allem die kritische Haltung gegenüber der israelischen Politik von Inge, Annette, Heike und Claudia abgestraft werden soll.</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Wir erklären:</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Kritik an israelischer Politik muss in der LINKEN nicht nur erlaubt sein, sie ist gefordert angesichts der Ungerechtigkeiten und Verbrechen, die die israelische Regierung gegenüber der Bevölkerung der besetzen Gebiete seit Jahren verübt.</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Wir unterstreichen:</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Kritik an der israelischen Regierung ist kein Antisemitismus!</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Inge, Annette, Heike und Claudia setzen mit ihrer Kritik die Positionen und Forderungen unseres Parteiprogramms um.</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Deshalb gehört ihnen unsere Solidarität gegen die Angriffe insbesondere aus den Reihen der Linken.</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Wir fordern die Genossinnen und Genossen auf, ihre spalterische Kampagne sofort zu beenden.</span></p>
<p class="Textbody"><b><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Inge, Annette, Heike und Claudia: Ihr sprecht in unserem Namen!</span></b></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Max Blumenthals und David Sheens Vorträge in Stuttgart (übersetzt) und Berlin (auf Englisch) sind hier abrufbar:</span></p>
<p class="Textbody"><a href="http://www.publicsolidarity.de/2014/11/08/max-blumenthal-am-07-november-2014-in-stuttgart/" target="_blank" rel="noreferrer"><span style="font-size:11.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family: Mangal;color:black;text-decoration:none;text-underline:none">www.publicsolidarity.de/2014/11/08/max-blumenthal-am-07-november-2014-in-stuttgart/</span></a></p>
<p class="Textbody"><a href="http://www.radio-utopie.de/2014/11/09/bericht-david-sheen-und-max-blumenthal-in-berlin/" target="_blank" rel="noreferrer"><span style="font-size:11.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family: Mangal;color:black;text-decoration:none;text-underline:none">www.radio-utopie.de/2014/11/09/bericht-david-sheen-und-max-blumenthal-in-berlin/</span></a><span style="font-size:11.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family: Mangal;color:black">&nbsp;</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Uschi Kappeler, Michael Pusch (Kreissprecher-in), DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Evelin Menne (Kreissprecherin), DIE LINKE. Kreisverband Lippe</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">Fabian Stoffel(Kreissprecher), DIE LINKE. Kreisverband Herford</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">DIE LINKE. Kreisverband Paderborn</span></p>
<p class="Textbody"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;color:black">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
                <category>OWL-PB</category><category>Presse</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-17206</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Aug 2013 19:13:00 +0200</pubDate>
                <title>NATO-Intervention bringt Syrien keinen Frieden</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/nato-intervention-bringt-syrien-keinen-frieden/</link>
                <author>Jan van Aken</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Jeder militärische Angriff von außen wird die Situation für die  Menschen in Syrien verschlechtern, nicht verbessern“, kommentiert der  außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Jan van Aken, die Lage  in Syrien. „Es ist völlig richtig, dass solch ein grausames Verbrechen  gegen die Menschheit nicht ungestraft bleiben darf. Aber dazu braucht es  unabhängige Aufklärung und Gerichte. Militärschläge als  Vergeltungsmaßnahme sind das völlig falsche Mittel. Sie retten keine  Menschenleben in Syrien, sondern führen zu noch mehr Leid und  Zerstörung.“ Van Aken weiter:
</p>
<p>„Die USA, Großbritannien und Frankreich drehen an der  Eskalationsspirale in einer Weise, dass es schon jetzt kaum noch ein  Zurück gibt. Das ist unverantwortlich. Jedes militärische Eingreifen von  außen erhöht die Gefahr, dass sich der Krieg in Syrien zu einem  unkontrollierbaren Flächenbrand ausweitet. Dieser Teufelskreis muss  durchbrochen werden. Die Bundesregierung muss deshalb ihren  De-facto-Freibrief für eine Intervention sofort zurücknehmen und auf  eine politische Lösung drängen. Das Mindeste wäre die Ankündigung, die  deutschen Patriot-Batterien sofort aus der Türkei zurückzuziehen, wenn  Angriffe auf Syrien geflogen werden. 
</p>
<p>Die nach wie vor spekulative Schuldzuweisung für den furchtbaren  Giftgaseinsatz an das Assad-Regime dient nur dem Zweck, einem  Militärschlag ohne UN-Mandat ein Mäntelchen moralischer Rechtfertigung  umzuhängen. Eine solche Schuldzuweisung ist genauso unbewiesen wie die  Behauptung Russlands, die Rebellen seien dafür verantwortlich.  Wahrscheinlich werden die UN-Inspekteure in den nächsten Tagen Belege  dafür vorlegen, dass ein Chemiewaffen-Angriff stattgefunden hat. Aber es  wird offen bleiben, wer ihn durchgeführt hat. Dieses Verbrechen muss  von unabhängiger Seite weiter aufgeklärt, die Verantwortlichen müssen  identifiziert und vor ein ordentliches Gericht gestellt werden, denn  alle Welt muss wissen, dass derartige Kriegsverbrechen immer geahndet  werden.“  </p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-14537</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Jun 2013 13:03:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Kreis Paderborn spekuliert weiter</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/der-kreis-paderborn-spekuliert-weiter/</link>
                <author>Kreistagsfraktion DIE LINKE./Piraten, Karlheinz Prowald</author>
                <description>DIE LINKE fordert den Verkauf der RWE-Aktien</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. Juni hat der Kreistag beschlossen, die ca. 1.3 Millionen RWE-Aktien weiterhin im Portfolio des Kreises zu halten. Die Fraktion DIE LINKE im Kreistag Paderborn hatte sich für eine Veräußerung der Aktien eingesetzt.
</p>
<p>Karlheinz Prowald, Fraktionsvorsitzender der Linken, begründet den Antrag: „Die Bewertung der Aktien ist im Kreishaushalt viel zu hoch angesetzt, so dass eine große Lücke zum tatsächlichen Wert der Aktien von ca. 35 Millionen Euro besteht.&nbsp; Dieser Verlustbetrag wird bis spätestens 2014 als Sonderabschreibung im Haushalt eingebracht werden müssen und dann die Kreisumlage belasten. Spätestens dann wird sich das Versagen der Kreisverwaltung offenbaren. Obwohl gegenwärtig überhaupt nicht davon ausgegangen werden kann, dass der Wert der Aktien deutlich steigen wird, beharrt der Kreis darauf, weiterhin mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger zu spekulieren. Als Linke möchten wir den Kreis Paderborn vor einem vergleichbaren finanziellen Horror-Szenario, wie es sich jetzt in Essen darstellt, bewahren.“
</p>
<p>Karlheinz Prowald betont: „Der Gesamtverlust beträgt gegenwärtig ca. 75 Millionen Euro. Bei einem rechtszeitigen Verkauf der RWE-Aktien wäre diese große Finanzlücke niemals entstanden. Deshalb stehen wir fest auf dem Standpunkt, dass Kommunen nicht mit dem Geld von Bürgerinnen und Bürgern spekulieren dürfen!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-13894</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Jun 2013 10:33:00 +0200</pubDate>
                <title>Solidarität mit Erdogan-Gegnern</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/solidaritaet-mit-erdogan-gegnern/</link>
                <author>Holger Priebe</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag hatte der Alevitische Kulturverein in Paderborn zu einer Demonstration gegen die islamisch-konservative türkische Regierungspartei AKP aufgerufen. Auslöser waren die zunehmend gewaltsamen Reaktionen der Regierung gegen die Demonstrationen in Istanbul seit Ende Mai. DIE LINKE in Paderborn ruft zur Solidarität auf.
</p>
<p>Holger Priebe, Kreissprecher der Linken, kritisiert das Verhalten Erdogans: „In der Türkei macht sich eine zunehmende politische Unterdrückung von Minderheiten bemerkbar, egal ob es sich dabei um kulturelle, religiöse oder politische Minderheiten handelt. Erdogans Regierung reagiert auf öffentliche Kritik mit der Unterdrückung der Menschen, die sie äußern. Ein solches politisches Handeln in einem Land, das Bestrebungen hat, der EU beizutreten, muss auf das Schärfste kritisiert werden, es ist aber darüber hinaus jeder menschlichen Gesellschaft unwürdig. Demokratie fußt zuallererst auf dem Recht der freien Äußerung und Bildung von Meinungen in der Öffentlichkeit. Sie ist kein abstrakter Begriff sondern gelebte Wirklichkeit. Deshalb fordern wir zur Solidarität mit den gegen die Erdogan-Regierung gerichteten Demonstrationen auf. Ich möchte Evelyn Beatrice Hall zitieren, die in ihrer berühmten Voltaire-Biographie dem Franzosen folgende Worte in den Mund legte: Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-13381</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Apr 2013 13:25:00 +0200</pubDate>
                <title>Fracking verbieten … Punkt!</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/fracking-verbieten-punkt/</link>
                <author>Siegfried Nowak</author>
                <description>DIE LINKE fordert Verbot von Fracking im Bundesbergbaurecht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Welch große Resonanz das Thema der Erschließung unkonventioneller Gasvorkommen mittels <i>Hydraulic Fracturing </i>(Fracking) erzeugt, davon konnte sich jeder Gast bei der Podiumsdiskussion am vergangenen Donnerstag im Schützenhof selbst überzeugen. Alle Podiumsgäste waren sich dort einig: Die Risiken sind unkalkulierbar, bereits gegenwärtige Probebohrungen sind vollkommen unver-antwortlich. Fracking muss unterbleiben!<br><br>Siegfried Nowak, Kandidat der Paderborner Linken für die Bundestagswahl teilt die Besorgnis der Bürger und Umweltschutzverbände, welche die Veranstaltung organisiert hatten: „Wir können auf keinen Fall zulassen, dass für die Profitgier ausländischer Investoren eine ganze Region einem so extremen Risiko ausgesetzt wird. Die Bürger sind über die laufenden Verfahren zu Recht verärgert und es ist dringend notwendig, das kaiserzeitliche Bergbaurecht an die aktuellen Erfor-dernisse anzupassen. DIE LINKE fordert ein absolutes Verbot von Fracking. Darüber hinaus fordern wir eine umfassende Prüfung jeglicher Erdgasförderung. Gerade in unserer Region wird deutlich, dass auch bei konventioneller Förderung vergleichsweise hohe Risiken bestehen.“<br><br>Für Nowak ist die Position der Grünen nicht nachvollziehbar: „Alle wissen um die enormen Risiken. Was soll da eine Beweislastumkehr für jeden konkreten Fall bewirken, außer dass in der Folge Steuergelder verschwendet werden? Die Grünen wollen damit Fracking verhindern, aber das Verfahren ist etwa so, als würde man die Jagd auf Raben erlauben, wenn der Jäger vorher nachweist, dass der bejagte Rabe weiß und nicht schwarz ist. Es gibt nur einen wirklichen Schutz unserer Landschaft und unseres Grundwassers und damit auch nur eine Möglichkeit, die Menschen zu schützen: ein umfassendes Verbot. Vielleicht ist das dem einen oder anderen Lobbyverband schwer zu vermitteln, aber dieser Aufgabe muss man sich stellen, wenn man den Bürger und seine Bedürfnisse ernst nimmt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7987</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Mar 2012 10:33:00 +0100</pubDate>
                <title>Empörendes Moralverständnis des Schützen-Bundes</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/empoerendes-moralverstaendnis-des-schuetzen-bundes/</link>
                <author>kathrin.vogler@wk2.bundestag.de (Kathrin Vogler)</author>
                <description>Schutz vor Diskriminierung gehört in das Grundgesetz</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Entscheidung des Bundes der Historischen  Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS), zukünftig schwulen Königs- und  Prinzenpaaren den gemeinsamen Auftritt zu verbieten, hat auch bei der  linken Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler für Empörung gesorgt.  </p>
<p class="bodytext">Frau Vogler, die in Paderborn ein Bürgerinnenbüro  unterhält, kann der Argumentation des Schützenbundes in keiner Weise  folgen: „Einerseits lassen die Schützenbünde es zu, das weiterhin  Schwule Schützenkönig werden, andererseits sollen diese nicht mit ihrem  Partner auftreten dürfen. Das ist eine unerträgliche Doppelmoral! Unter  dem Vorwand christlicher Werte soll eine als fremdartig empfundene  Lebensweise aus der Öffentlichkeit des Vereinslebens verbannt werden.  Wer allerdings im Jahre 2012 offen schwul lebende Männer als fremdartig  empfindet, hat kein Problem mit Schwulen sondern mit sich selbst. Im  Übrigen gibt auch das Frauenbild der Schützenvereine Anlass zur Kritik:  Frauen nur als Dekoration für Männlichkeitsrituale zuzulassen und ihnen  gleiche Teilhabe am Vereinsleben zu verweigern ist ebenfalls höchst  bedenklich. Es ist bedauerlich, dass das Vereinsrecht solche  Diskriminierungen zulässt und diese Vereine nicht nur als gemeinnützig  gelten sondern teilweise auch noch mit öffentlichen Mitteln gefördert  werden. Deshalb fordert DIE LINKE schon seit Jahren, dass der Schutz  Homosexueller im Grundgesetz verankert wird.“ </p>
<p class="bodytext">Kathrin Vogler möchte aber nicht nur den rechtlichen  Schutz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften verbessern sondern auch  für Offenheit werben: „Man bedenke nur, dass in diesem Jahr im  Heinz-Nixdorf-Forum die Ausstellung über Alan Turing gezeigt wird, der  die führende Rolle bei der Entschlüsselung der Nachrichten-Codes der  deutschen Wehrmacht hatte und so wesentlich zur Beendigung des zweiten  Weltkriegs beigetragen hat. Turing, einer der größten Mathematiker  dieser Zeit, nahm sich 1954 das Leben, da er den Repressionen, denen er  aufgrund seiner Homosexualität ausgesetzt war, nicht mehr Stand zu  halten vermochte.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7986</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Mar 2012 18:21:00 +0100</pubDate>
                <title>NRW braucht wieder eine starke LINKE!</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/nrw-braucht-wieder-eine-starke-linke/</link>
                <author>Jörg Schroeder</author>
                <description>Nach dem Scheitern der rot-grünen Landespolitik versucht die Regierung die Verantwortung für ihr Versagen auf die Opposition zu schieben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"> Dazu Holger Priebe, Kreissprecher DIE LINKE:</p>
<p class="MsoNormal">„Die rot-grüne Minderheitsregierung ist Geschichte. Die Forderungen der LINKEN wurden abgelehnt. Damit hat Rot-Grün ihre soziale Glaubwürdigkeit verspielt. Die Regierungskoalition hat uns vorgeworfen, wir hätten uns verzockt. Soziale Politik ist für DIE LINKE aber kein Strategiespiel. Wir haben Forderungen gestellt, um das Leben der Menschen in NRW besser zu machen. Dieses Ziel geben wir nicht auf!</p>
<p class="MsoNormal">DIE LINKE. hat gute Arbeit geleistet und die Regierung beim beitragsfreien dritten Kindergartenjahr oder bei der Abschaffung der Studiengebühren unterstützt und befeuert. Das zeigt wie notwendig eine starke LINKE für eine gerechtere Politik in NRW ist.</p>
<p class="MsoNormal">Die Schuldenbremse ist der falsche Weg. Das Land muss seine Einnahmen erhöhen, wenn es handlungsfähig bleiben will. Wir kämpfen für Kommunen die ihre Aufgaben erfüllen können. Wir wollen ein landesweites Sozialticket für 15 Euro. Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen muss das Land mehr Mittel für den sozialen Wohnungsbau investieren. <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>Wem die Zukunft unserer Kinder wirklich am Herzen liegt, der muss auch bereit sein den Kindergartenbesuch beitragsfrei zu machen. Personalabbau und Privatisierungen sind mit uns nicht zu machen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><br></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7411</guid>
                <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 14:49:00 +0200</pubDate>
                <title>Nationalpark Senne als Chance begreifen</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/nationalpark-senne-als-chance-begreifen/</link>
                <author>Martina Schu &amp; Holger Priebe</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Standard1">Die Sitzung des Kreistages am 4. Oktober hat ihre Spuren hinterlassen. Martina Schu, Vorsitzende der Kreistagsfraktion DIE LINKE ist noch immer entsetzt: „Die Diskussion um die Resolution der FDP-Fraktion zur Zukunft der Senne war fern jeder Sachkenntnis. Wir lehnen eine militärische Nutzung der Senne nach Abzug der Briten ab, das ist bekannt. CDU und FDP fallen vor den Briten auf die Knie und hoffen auf ein Wunder. Zu einer Diskussion, was geschehen soll, sollte dieses Wunder nicht eintreffen und die Briten die Region – wie zu erwarten – verlassen, sind sie aber in keiner Weise bereit. Das erinnert irgendwie an ein Kaninchen, das vor einer Schlange erstarrt und darauf hofft, dass diese an Altersschwäche stirbt bevor sie zubeißt. Es ist mir völlig unklar, warum man sich nicht endlich mit der Konversion beschäftigt und versucht, Alternativen zu entwickeln. Es kann doch kein Mensch glauben, dass der Zeitpunkt des Abzugs der Briten von der Intensität der Ergebenheitsgesten abhängt“.</p>
<p class="Standard1">Holger Priebe, Kreissprecher der Partei DIE LINKE, sieht in dem Verhalten von FDP und CDU eine arge Pflichtverletzung: „Was hier geschieht, ist der systematische Versuch, jegliche anderen Sichtweise zu unterdrücken. Aber gerade jetzt wäre es wichtig, alle Betroffenen an einen Runden Tisch zu bitten und ganz offen über alle Alternativen zu beraten.</p>
<p class="Standard1">Wie können drohende Einnahmeverluste in den Anrainergemeinden der Senne kompensiert werden? Welche Hilfen und Programme brauchen wir für die Zivilbeschäftigten der Britischen Army? Welche konkreten Hilfen benötigen die betroffenen Kommunen im Kreisgebiet, wie könnten ein Konversionsprogramm aussehen? Welche finanziellen Mittel werden benötigt? Welche Chancen und welche Risiken bietet ein Nationalpark? usw.</p>
<p class="Standard1">Der Antrag des Landrates hätte zumindest die Möglichkeit eröffnet, eine ergebnisoffene Diskussion zu führen und in einen gemeinsamen Prozess einzusteigen. Diese Chance ist nun vertan!“ so Holger Priebe, sachkundiger Bürger im Ausschuss Natur und Umwelt.</p>
<p class="Standard1">„Es sind ja auch nicht ausschließlich die Zivilangestellten bei den Briten, die betroffen sind, auch im Einzelhandel, Gastronomiegewerbe, Handwerk etc., muss mit erheblichen Ausfällen gerechnet werden. Allein Augustdorf könnte solche Einnahmeausfälle durch einen Ausbau der Bundeswehr kompensieren. Die Senne als Naturraum durch einen Nationalpark zu schützen und so die Grundlage für touristische Entwicklung zu setzen, sehen wir als eine einmalige Chance für die gesamte Region. Sollte die Senne der militärischen Nutzung durch die Bundeswehr zugeführt werden, so wie es FDP und CDU befürworten, ist diese Chance auf jeden Fall verspielt.“<span style="font-size:10.0pt;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; color:windowtext;mso-ansi-language:#0400;mso-bidi-language:X-NONE"></span></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7410</guid>
                <pubDate>Sat, 08 Oct 2011 14:43:00 +0200</pubDate>
                <title>CDU und FDP beschließen Niedriglöhne am  Flughafen Paderborn/Lippstadt</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/cdu-und-fdp-beschliessen-niedrigloehne-am-flughafen-paderbornlippstadt/</link>
                <author>Martina Schu</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Martina Schu, Sprecherin der LINKEN Fraktion: „Die Beschäftigten am Flughafen Paderborn/Lippstadt werden nicht schlecht gestaunt haben, dass nun ausgerechnet die Ausgliederung von Tochtergesellschaften dazu beitragen soll, dass der Flughafen profitabel wird“. Und Martina Schu weiter: „Offensichtlich brauchten die Verantwortlichen am Flughafen Paderborn eine Beruhigungspille für die Gesellschafter und wollten nicht völlig ohne Konzept da stehen“. Und das Konzept ist das altbekannte: auch die Mitarbeiter zahlen die Zeche.
</p>
<p>„Die Reinigungskräfte haben es als erste zu spüren bekommen: der Reinigungsdienst soll möglichst schnell und ohne ausreichende Beteiligung der Interessenvertretung ausgegliedert werden. Ein derartiger Umgang mit Beschäftigten bei einem öffentlichen Arbeitgeber ist nicht nachzuvollziehen und nicht zu dulden“. Angesichts der enormen Geldsummen, die im Zusammenhang mit dem Flughafen bewegt werden sollen, hat die LINKE Kreistagsfraktion in Paderborn immer wieder ein nachhaltiges und tragfähiges Konzept für den Flughafen angemahnt, das nicht einseitig auf Privatisierung und Lohndumping setzt. Martina Schu: „Diese Diskussion ist aber von der Mehrheitsfraktion völlig ausgeblendet worden“.
</p>
<p>Mit dem Beschluss des Kreistages vom 04.10.2011 ist hinter verschlossenen Türen grundsätzlich auch der Einstieg in einen subventionierten Flughafenbetrieb erfolgt.Martina Schu, DIE LINKE: „Dies geschieht mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Paderborn, ohne diese ernsthaft zu fragen. Dies geschieht auch auf Kosten der Beschäftigten, ohne dass diese eine vernünftige Perspektive haben.“
</p>
<p>Martin Schu, Fraktionssprecherin DIE LINKE: „Die Diskussion wird uns in den nächsten Jahren weiter begleiten, zumal schon jetzt Schwierigkeiten bestehen, alle Gesellschafter unter einen Hut zu bekommen. Daher fordert die Linke Schluss zu machen mit Diskussionen hinter verschlossenen Türen - wenn der Flughafen eine Zukunft haben soll, dann muss es eine öffentliche Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern geben und es müssen die Mitarbeiter in diese einbezogen werden.
</p>
<p>DIE LINKE fordert alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Paderborn auf, die Online-Petition der Gewerkschaft ver.di, gegen eine Ausgliederung des Sicherheitsbereiches und der Gepäckabfertigung im Internet zu unterzeichnen und damit die Beschäftigten zu unterstützen: 
</p>
<p><a href="http://Martina" target="Schu," class="Sprecherin" rel="noreferrer">http://www.openpetition.de/petition/online/keine-ausgruendung-von-tochtergesellschaften-am-flughafen-paderborn-lippstadt</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7409</guid>
                <pubDate>Sat, 01 Oct 2011 17:54:00 +0200</pubDate>
                <title>Warum DIE LINKE am Nationalpark festhält</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/warum-die-linke-am-nationalpark-festhaelt/</link>
                <author>Holger Priebe</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In der letzten Sitzung des Kreisausschusses für Natur und Umwelt, über den die Presse bereits berichtete, &nbsp;war die Rede von einem Biosphärenreservat als Alternative für die Senne. </p>
<p class="MsoNormal">Holger Priebe, Kreissprecher der Partei DIE LINKE und Mitglied des Ausschusses: „CDU und FDP lehnen einen Nationalpark ab. Sie befürchten eine eingeschränkte forstwirtschaftliche Nutzung der Senne durch die Auflage zur Förderung von naturnahen Waldbeständen. Anstelle dessen möchten sie ein Biosphärenreservat, das zu zwei Dritteln aus Waldflächen außerhalb der Senne bestehen würde. Aber darin sind ebenfalls naturnahe Waldbestände zu entwickeln und es muss eine ökologisch nachhaltige Forstwirtschaft betrieben werden. Wie absurd diese schwarz-gelbe Argumentation&nbsp; ist muss sicherlich nicht kommentiert werden. Ebenso vergessen CDU und FDP gerne zu erwähnen, dass ein Nationalpark durch Fördermittel des Landes mitfinanziert wird, was bei einem Biosphärenreservat nicht der Fall ist.“</p>
<p class="MsoNormal">„Ich bin mir allerdings sicher“, so Priebe weiter, „dass das Biosphärenreservat nur vorgeschoben wird um die Öffentlichkeit zu beruhigen. Zurzeit ist der Südharz das einzige deutsche Biosphärenreservat dass noch nicht von der UNESCO anerkannt wurde, da es erst seit 2009 besteht. Nach der Anerkennung hätten wir dann mit der Senne und den einbezogenen Wäldern deutschlandweit das einzige Biosphärenreservat, das keine UNESCO-Anerkennung hat. Diese würde das Reservat auch nie bekommen, denn eine vielfältige, naturnahe und extensive Nutzung der Landschaft ist bei uns eindeutig nicht gegeben. Das ist die denkbar schlechteste Marketing-Strategie für den Tourismus.“</p>
<p class="MsoNormal">Priebe vermutet weiter, dass es CDU und FDP im Wesentlichen darum geht, die Diskussion um einen Nationalpark so flach wie möglich zu halten. „Man möchte die Senne als Truppenübungsplatz für die Bundeswehr offen halten. Dabei vergisst man aber folgendes: Selbst wenn der Standort Augustdorf ausgebaut wird, wird der beinahe sichere Abzug der Briten in den übrigen Anrainergemeinden erhebliche Einnahmeverluste erzeugen, die dann nicht mehr durch Einnahmen aus dem Tourismus ausgeglichen werden können. Solange es einen Truppenübungsplatz Senne gibt wird man die Tourismuszahlen kaum positiv entwickeln können. Auch eine mögliche Doppelnutzung bringt hier keine wirtschaftliche Verbesserung. Die FDP nennt diese Position, die gegen den Landrat von der CDU unterstützt wird, „Naturschutz mit Augenmaß“, dieses Augenmaß liegt aber irgendwo zwischen starker Kurzsichtigkeit und kompletter Erblindung. Ich bin mir sicher, dass die Menschen in der Region darauf nicht mit Dankbarkeit reagieren werden.“</p>
<p class="MsoNormal">Am 6. Oktober wird die Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE in NRW zu Gast vor Ort sein, um sich ein Bild von der Senne zu machen. Neben zahlreichen anderen Aktionen in Hövelhof, Stukenbrock und Bad Lippspringe wird am Abend ab 19 Uhr in der Aula der Schule am Wall in Detmold, Paulinenstr. 19 eine öffentliche Diskussionsveranstaltung stattfinden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7408</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Sep 2011 17:54:00 +0200</pubDate>
                <title>Anstoß an der gelben Schleife</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/anstoss-an-der-gelben-schleife/</link>
                <author>Martina Schu</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kreis Paderborn (WV). In einem Antrag an den Kreis Paderborn fordern die Linken die Entfernung der großen gelben Schleife im Sitzungssaal des Kreishauses. Sie ist eine Soldidaritätsgeste mit der Bundeswehr und deren Angehörigen. Landrat Manfred Müller, so Martina Schu, Fraktionsvorsitzende der Linken, habe ohne Diskussion und Abstimmung mit den politischen Vertretern im Kreistag diese übergroße Schleife installieren lassen. Weil die Aktion »Gelbe Schleife« von Vertretern der Bundeswehr und Reservistenverbänden unterstützt werde, sei es keine unpolitische Aktion. Mitgefühl verdienten alle Menschen, die den Schrecken und Gewalt eines Krieges ausgesetzt seien. Solidaritätserklärungen für Armeen und Armeeeinsätze würden zur Verherrlich von Kriegen beitragen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7406</guid>
                <pubDate>Thu, 22 Sep 2011 18:08:00 +0200</pubDate>
                <title>Gelbe Schleife im Sitzungssaal des Kreishauses</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/gelbe-schleife-im-sitzungssaal-des-kreishauses/</link>
                <author>Martina Schu</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><br>Martina Schu, Kreistagsabgeordnete DIE LINKE: „Immer wieder in den letzten Wochen ist die <br>Aktion „Gelbe Schleife“&nbsp; im&nbsp; Kreis und in der Stadt Paderborn sehr kontrovers diskutiert worden. <br>Um so erstaunlicher, dass Landrat Müller offensichtlich ohne Diskussion und Abstimmung mit den <br>politischen Vertretern im Kreistag, eine übergroße gelbe Schleife im Sitzungssaal installieren ließ“. <br>Martina Schu weiter: „Die Aktion „Gelbe Schleife“ wird insbesondere von Militär-<br>Reservistenverbänden und Vertretern der Bundeswehr unterstützt, dies spiegelt sich auch in der <br>Berichterstattung und auf den Pressefotos wieder - davon auszugehen, dass es sich um eine <br>unpolitische Aktion handelt, ist schlicht naiv“.<br> <br>Und weiter: „Mitgefühl verdienen alle Menschen, die den Schrecken und der Gewalt eines Krieges <br>ausgesetzt sind. Reine Solidaritätserklärungen für Armeen und Armeeeinsätze sind nicht nur <br>unkritisch, sondern tragen zur Verherrlichung von Kriegen und Heldenmythos bei und beinhalten <br>damit auch eine politische Intention. Insbesondere wird die Frage zu welchen Zwecken und mit <br>welchen Folgen militärische Einsätze erfolgen und ob sie zu rechtfertigen sind, verdrängt“. <br>Der Antrag der Fraktion DIE LINKE, die gelbe Schleife umgehend aus dem Sitzungssaal zu <br>entfernen ist aus formalen Gründen nicht auf&nbsp; die Tagesordnung für die Kreistagssitzung am <br>04. Oktober 2011 gesetzt worden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7404</guid>
                <pubDate>Fri, 29 Jul 2011 12:52:00 +0200</pubDate>
                <title>Leserbrief an die NW - 29.7.2011</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/leserbrief-an-die-nw-2972011/</link>
                <author>Holger Priebe</author>
                <description>(angeblich) Kein Plus durch Nationalpark</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Herr Rüngener zitiert in seinem Leserbrief vom 29.7.2011 das Roland-Berger-Gutachten um den Eindruck zu erzeugen, dass ein Nationalpark keine positiven ökonomischen Effekte hätte. Das von ihm wiedergegebene Zitat aus dem Gutachten ist zwar richtig, aber nicht im Zusammenhang dargestellt. Entsprechend ist das Fazit, das auf den Nationalpark Eifel bezogen ist auch nicht aus den im Zitat zuvor gelieferten Informationen gezogen worden. Tatsächlich kommt das Roland-Berger-Gutachten, das für jeden im World Wide Web zugänglich ist, in der Zusammenfassung zu dem Schluss, dass die zusätzlichen Tourismuseinnahmen in Höhe von 2% durch einen NLP (Nationalpark) höher als die zu erwartenden Einbußen durch Flächenstilllegungen in der Forst- und Holzwirtschaft sind. Negative Effekte in der Holzwirtschaft werden ausschließlich für größere Unternehmen gesehen, keineswegs für Kleinverbraucher. Das Roland-Berger-Gutachten geht von einem positiven regionalökonomischen Effekt von durchschnittlich 3,58 Mio. Euro pro Jahr bezogen auf einen Zeitraum von 30 Jahren aus. 
</p>
<p>Das daraus gezogene Fazit lautet: „Der Nationalpark mit dem Thema ‚Mensch &amp; Natur’ bietet eine reelle Chance, die Region sowohl im Tourismus als auch darüber hinaus in wirtschaftlicher Hinsicht weiter zu entwickeln […]. Aus ökonomischer Sicht wird daher empfohlen, die Idee des Nationalparks im Teuteburger Wald weiter zu verfolgen.“ 
</p>
<p>Es ist ärgerlich zu sehen, wie Informationen aus dem Zusammenhang gerissen werden, um die Menschen in der Region zu verunsichern und gegen ein Szenario aufzubringen, dass ja keinesfalls aus rein wirtschaftlicher Sicht betrachtet werden sollte, sondern vor dem Hintergrund eines wirtschaftlich tragbaren Beitrags zum bundesdeutschen Arten-, Natur- und Landschaftsschutz.<br><br></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7403</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Jul 2011 16:10:00 +0200</pubDate>
                <title>Konsens ist Nonsens</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/konsens-ist-nonsens/</link>
                <author>Michael Otter, LV NRW</author>
                <description>Der schulpolitische Konsens von SPD, CDU und Grünen ist ein fauler Kompromiss.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Gemeinschaftsschule heißt nun Sekundarschule und  soll nun als 5. Schulform neben Hauptschule, Realschule, Gymnasium und  Gesamtschule etabliert werden. Von der Sekundarschule soll es wiederum  mehrere Unterarten geben. Das führt zu einer weiteren Zergliederung des  Schulsystems. Nordrhein-Westfalen beschreitet damit einen völlig  unsinnigen Sonderweg, während andere Bundesländer in den vergangenen  Jahren die Zahl der Schulformen reduziert haben. </p>
<p class="bodytext">Hingegen lobten sich CDU, SPD und Grüne im Landtag gegenseitig für <b><a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/_Rubriken/Aktuelles/Schulkonsens/Schulkonsens_Eckpunkte.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">den ausgehandelten Kompromiss</a></b>. </p>
<p class="bodytext">Doch die Debatte war geprägt von Sachunkenntnis der  CDU und dem Einknicken von SPD und Grünen in einer zentralen Forderung  der Kommunen. </p>
<p class="bodytext">Die Fraktionen von SPD und Grünen, welche die  Landesregierung tragen, hoben die Verbesserungen gegenüber dem  vorliegenden Gesetzesentwurf zur Gemeinschaftsschule hervor. </p>
<p class="bodytext">So wird aus der einstigen dreizügigen Gemeinschaftsschule eine Sekundarschule, die beide wie bisher keine Oberstufe erhalten. </p>
<p class="bodytext">Die Sekundarschule stellt damit eine „kleine Gesamtschule“ dar. </p>
<p class="bodytext">Mit Oberstufe wird aus der schon bisher vierzügigen Gemeinschaftsschule eine Gesamtschule. </p>
<p class="bodytext">Damit wird die Gesamtschule – gemäß der Forderung  der LINKEN – mit der Gemeinschafts-/Sekundarschule gleichgestellt und  erhält dieselben Rahmenbedingungen. </p>
<p class="bodytext">Die Klassengrößen werden – entsprechend unseres Antrages „Stufenplan Kleine Klassen“ – für alle Schulformen&nbsp; gesenkt. </p>
<p class="bodytext">Letztlich verstümmeln SPD und Grüne die  ursprüngliche Idee der Gemeinschaftsschule als Hofknicks für die CDU.  Die Eltern benötigen mittlerweile, um sich in dem Schulformenurwald  zurechtzufinden, ein Hochschulstudium. </p>
<p class="bodytext">Zur Verfassungsänderung äußerten sich SPD und Grüne nicht. </p>
<p class="bodytext">Im Gegensatz dazu hob die CDU in ihren Redebeiträgen ausschließlich auf die Verfassungsänderung ab. </p>
<p class="bodytext">Die auf der Bildungskonferenz kritisierte  Hauptschulbestandsgarantie soll gestrichen werden und durch folgende  Passage ersetzt werden: </p>
<p class="bodytext">"Das Land gewährleistet in allen Landesteilen ein  ausreichendes und vielfältiges öffentliches Bildungs- und Schulwesen,  das ein gegliedertes Schulsystem, integrierte Schulformen sowie andere  Schulformen umfasst." </p>
<p class="bodytext">Während also bisher in allen Kommunen eine  Hauptschule erreichbar vorgehalten werden musste, müssen nun alle  Schulformen, das sind Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Förderschule,  Sekundarschule, Gesamtschule und Berufskolleg, vorgehalten werden. </p>
<p class="bodytext">Dabei bestand die Kritik der Kommunen auf der  Bildungskonferenz insbesondere darin, &nbsp;dass sie eine Schulform vorhalten  sollen, wo keiner mehr hingehen will. </p>
<p>Daher empfahl die Bildungskonferenz, dass „der  Verfassungswirklichkeit Rechnung zu tragen“ sei und „die institutionelle  Gewährleistung der Volksschule gemäß Artikel 12 Absatz 1  Landesverfassung NRW zu überprüfen“ ist.&nbsp;Nein, um des  schulpolitischen Friedens willen wurde eine Formulierung vorgeschlagen,  die frei von praktischer Umsetzbarkeit dem erklärten Willen der  Bildungskonferenz zuwiderläuft.&nbsp;Insofern garantiert die geplante  Verfassungsänderung ein gegliedertes Schulsystem und konterkariert das  angeblich fortschrittliche Schulgesetz. Das Recht der Kommunen selbst zu  entscheiden, welche Schulform sie vor Ort anbieten, wird beschnitten.&nbsp;Dies  feiert die CDU mit Recht als Erfolg. Die restriktive und dirigistische  Schulpolitik unter Rüttgers wird nun mit Hilfe von SPD und Grünen mit  dem sogenannten „Schulpolitischen Konsens“ weiterbetrieben. Wenn die CDU  nicht mehr den Eltern vorschreiben kann, auf welche Schule deren Kinder  zu gehen haben, dann schreibt man eben den Kommunen vor, welche Schulen  sie einzurichten haben.&nbsp;Letztlich provoziert eine solche Verfassungsänderung Rechtsstreitigkeiten zwischen den Kommunen um Schulstandorte.&nbsp;Die  bisherigen Reaktionen der Verbände beziehen sich ausschließlich auf die  Änderungen im Schulgesetz. Die anstehenden Probleme der  Verfassungsänderung wurden bisher von keinem Verband kommentiert.&nbsp;Wenn  jedoch der Katzenjammer einsetzt, müssen sich die Qualität und die  Tragfähigkeit des Konsenses erweisen. Ansonsten wird das, was nicht  zusammenpasst, genauso schnell wieder auseinanderfliegen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7402</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jun 2011 08:15:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Wunsch nach Arbeit rechtfertigt keine 1-Euro-Jobs</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/der-wunsch-nach-arbeit-rechtfertigt-keine-1-euro-jobs/</link>
                <author>Holger Priebe</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will die 1-Euro-Jobs drastisch verringern. Das Ministerium hat nach vielen Jahren unsere Kritik endlich eingesehen. Diese „Beschäftigungen mit Mehraufwandsentschädigung“ sind für die Wiedereingliederung nicht nur nutzlos sondern sogar hinderlich. Das hat jüngst wieder einmal das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit bestätigt. Die LINKE beklagt schon lange, dass dies allen Beteiligten bekannt ist und ignoriert wird – zum Schaden der betroffenen Arbeitslosen!</p>
<p class="MsoNormal">Holger Priebe, Kreissprecher der Partei DIE LINKE in Paderborn kann die Situation der Langzeitarbeitslosen nachvollziehen: „Uns ist natürlich bewusst, dass jemand, der lange Zeit keine Arbeit gefunden hat, oder dessen Chancen am Arbeitsmarkt aufgrund des fortgeschrittenen Alters gering sind, nach jedem Strohhalm greift. Das Gesetz sieht aber vor, dass 1-Euro-Jobs gemeinnützig und zusätzlich sein müssen, es reicht also nicht wenn beispielsweise die Caritas oder Diakonie eine solche Stelle anbietet. Die Arbeitsagenturen sind angewiesen zu prüfen, ob mit dieser Stelle kein regulärer Arbeitsplatz verdrängt wird. Und genau damit wurde in der Vergangenheit häufig Schindluder getrieben. Im April ist das Bundessozialgericht sogar soweit gegangen, eine Arbeitsagentur dazu zu verurteilen, den zustehenden Tariflohn nachzuzahlen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Demonstration am Mittwoch können wir einerseits gut nachvollziehen. Dass von den Arbeitslosen 1-Euro-Jobs gerne wahrgenommen werden zeigt ja gerade deren hohe Arbeitsbereitschaft, auch wenn diese Bereitschaft andernorts häufig in Frage gestellt wird. Auch die Träger sozialer Dienste haben häufig mit Mittelkürzungen zurecht zu kommen. Aber der Ausweg darf nicht die rechtswidrige Schaffung von 1-Euro-Jobs sein. Diese haben bereits in den vergangenen Jahren erheblichen Einfluss auf die Absenkung der Löhne gehabt und viele reguläre Arbeitsstellen zerstört. Wir fordern deshalb eine Stärkung des öffentlichen Sektors mit tariflicher Entlohnung. Für Fragen zum Arbeitsverhältnis stehen wir jedem Arbeitslosen in unserem Büro zur Verfügung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7401</guid>
                <pubDate>Mon, 23 May 2011 16:41:00 +0200</pubDate>
                <title>„Brandrat“ Müller stellt sich vor die Briten!-Senne eine rechtsfreie Zone?</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/brandrat-mueller-stellt-sich-vor-die-briten-senne-eine-rechtsfreie-zone/</link>
                <author>Holger Priebe</author>
                <description>Noch kurz nach den Bränden in der Senne berichtete die lokale Presse, wie sich Landrat Müller vor die Briten stellte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Holger Priebe, Kreissprecher DIE LINKE.Paderborn: „Landrat Müller spricht sich dagegen aus,<br>den Briten die Schuld an den jüngsten Bränden in der Senne zu geben!<br>Und Priebe weiter: „Dieser Vorgang ist wohl einmalig: Die Schuldfrage muss durch eine<br>unabhängige Untersuchung geklärt werden und nicht durch ein Votum des Landrats. Es<br>überschreitet wohl eindeutig die Kompetenzen des Landrates ein derartiges Signal zu setzen.<br>Dies auch noch damit zu begründen, dass das „Training“ Soldatenleben in Afghanistan retten<br>könnte, ist nicht nachvollziehbar. Ist die Senne eine rechtsfreie Zone?“<br>Die von Seiten der Naturschutzverbände gezeigte Reaktion auf die Brände kann Holger Priebe<br>bestens nachvollziehen: „Es zeigt sich einmal mehr, dass hier Interessen zwischen Naturschutz<br>und militärischer Nutzung kollidieren. Das fadenscheinige Argument, dass solche Brände zur<br>Erhaltung von Heidelandschaften beitragen, greift hier nicht. Wenn überhaupt, müssten die Feuer<br>dann kontrolliert werden und dürften beispielsweise nicht in die Hauptbrutzeiten der besonders<br>schützenswerten Vogelarten fallen. Ökologisch gesehen ist das Geschehen ein Desaster.<br>Dass die Kosten für die Löscharbeiten solidarisch von Städten, Gemeinden und Kreis getragen<br>werden sollen, ist eine Ignoranz gegenüber dem Verursacherprinzip; nun mag die Schuldfrage<br>nicht eindeutig geklärt sein, sie zu klären dürfte aber technisch keine große Herausforderung sein<br>– sofern der politische Wille dazu besteht. Sollten die bestehenden Einschränkungen – zum<br>Beispiel im Umfang der Schießübungen – fallen, werden sich vergleichbare Situationen in<br>Zukunft häufen.<br>Ob es dem Landrat dann noch möglich sein wird, seine Position zu halten, ist zumindest<br>fragwürdig.<br>Holger Priebe: „Der Umgang mit den Briten ist fast devot zu nennen. Der von der Fraktion der<br>SPD eingebrachte Vorschlag einen Arbeitskreis Senne zu gründen, um sich mit den Themen<br>Abzug der Briten, Konversion und Nationalpark Senne intensiv zu befassen, wurde von der CDU<br>aus Angst vor den möglichen Reaktionen der Briten abgelehnt“. Holger Priebe weiter:<br>„So werden von der Mehrheitsfraktion Zukunftmöglichkeiten verspielt“.<br></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7988</guid>
                <pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:41:00 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE fordert Aussetzung der Abschiebungen von Minderheitsangehörigen nach Jugoslawien </title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/die-linke-fordert-aussetzung-der-abschiebungen-von-minderheitsangehoerigen-nach-jugoslawien-1/</link>
                <author>Ali Atalan</author>
                <description>Mit dem Auslaufen des Abschiebestopps über die Wintermonate sind wieder einmal zig-Tausende Roma, Ashkali und Ägypter akut von Abschiebung bedroht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> Mit dem Auslaufen des Abschiebestopps über die Wintermonate sind wieder einmal zig-Tausende Roma, Ashkali und Ägypter akut von Abschiebung bedroht. In ihren Heimatländern stehen sie meist buchstäblich vor dem Nichts und sind darüber hinaus rassistischen Übergriffen ausgesetzt. Dazu erklärte der migrationspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE.NRW, Ali Atalan: „Wir fordern einen Abschiebestopp, bis über unseren Antrag auf Anerkennung der Sinti und Roma als Opfergruppe des Nationalsozialismus entschieden ist.“ Doch die ersten Sammelabschiebungen nach Kosovo und Serbien sind bereits terminiert.
</p>
<p>„Es ist schon aus historischen Gründen ein Skandal, dass 66 Jahre nach der Befreiung die Roma aus Deutschland abgeschoben werden“, so Atalan weiter. Obwohl es unbestritten sei, dass unzählige Sinti und Roma&nbsp; als „rassisch minderwertiges Leben“ von den Nationalsozialisten ermordet wurden,&nbsp; musste diese Gruppe lange um ihre Anerkennung als Verfolgte des Naziregimes kämpfen. „Wir halten eine grundsätzliche Regelung für Roma-Flüchtlinge für dringend überfällig“, sagte Atalan. „Die naheliegendste Art und Weise, ein Bleiberecht und einen wirksamen Schutz für Roma zu erreichen, ist eine Regelung auf der Grundlage der historischen Verantwortung Deutschlands.“
</p>
<p>Die Kontingentregelung für jüdische Flüchtlinge aus den GUS-Staaten zu Beginn der 90er Jahre habe „ein richtiges Signal gesetzt und zudem jüdisches Leben in Deutschland neu aufleben lassen“. Es gebe aus Sicht der Linken keinen Grund, den Roma-Flüchtlingen diesen Schutz und dieses Recht zu verweigern. „Zu unserem Antrag zur Anerkennung als Opfergruppe, welcher am heutigen Mittwoch eingebracht wurde, wird eine Anhörung stattfinden, er wird in Fachausschüssen und schließlich im Plenum diskutiert und abgestimmt werden“, so Atalan. „Wir fordern die Landesregierung auf, dass sie, solange die Beratungen laufen, von jeglichen Abschiebungen absieht.“
</p>
<h4>Ali Atalan MdL</h4>
<h4>Fraktion DIE LINKE. NRW</h4>
<h4>Migrations- und friedenspolitischer Sprecher</h4>
<h4>Mitglied im Petitionsausschuss</h4>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7400</guid>
                <pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:41:00 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE fordert Aussetzung der Abschiebungen von Minderheitsangehörigen nach Jugoslawien </title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/die-linke-fordert-aussetzung-der-abschiebungen-von-minderheitsangehoerigen-nach-jugoslawien/</link>
                <author>Ali Atalan</author>
                <description>Mit dem Auslaufen des Abschiebestopps über die Wintermonate sind wieder einmal zig-Tausende Roma, Ashkali und Ägypter akut von Abschiebung bedroht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> Mit dem Auslaufen des Abschiebestopps über die Wintermonate sind wieder einmal zig-Tausende Roma, Ashkali und Ägypter akut von Abschiebung bedroht. In ihren Heimatländern stehen sie meist buchstäblich vor dem Nichts und sind darüber hinaus rassistischen Übergriffen ausgesetzt. Dazu erklärte der migrationspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE.NRW, Ali Atalan: „Wir fordern einen Abschiebestopp, bis über unseren Antrag auf Anerkennung der Sinti und Roma als Opfergruppe des Nationalsozialismus entschieden ist.“ Doch die ersten Sammelabschiebungen nach Kosovo und Serbien sind bereits terminiert.
</p>
<p>„Es ist schon aus historischen Gründen ein Skandal, dass 66 Jahre nach der Befreiung die Roma aus Deutschland abgeschoben werden“, so Atalan weiter. Obwohl es unbestritten sei, dass unzählige Sinti und Roma&nbsp; als „rassisch minderwertiges Leben“ von den Nationalsozialisten ermordet wurden,&nbsp; musste diese Gruppe lange um ihre Anerkennung als Verfolgte des Naziregimes kämpfen. „Wir halten eine grundsätzliche Regelung für Roma-Flüchtlinge für dringend überfällig“, sagte Atalan. „Die naheliegendste Art und Weise, ein Bleiberecht und einen wirksamen Schutz für Roma zu erreichen, ist eine Regelung auf der Grundlage der historischen Verantwortung Deutschlands.“
</p>
<p>Die Kontingentregelung für jüdische Flüchtlinge aus den GUS-Staaten zu Beginn der 90er Jahre habe „ein richtiges Signal gesetzt und zudem jüdisches Leben in Deutschland neu aufleben lassen“. Es gebe aus Sicht der Linken keinen Grund, den Roma-Flüchtlingen diesen Schutz und dieses Recht zu verweigern. „Zu unserem Antrag zur Anerkennung als Opfergruppe, welcher am heutigen Mittwoch eingebracht wurde, wird eine Anhörung stattfinden, er wird in Fachausschüssen und schließlich im Plenum diskutiert und abgestimmt werden“, so Atalan. „Wir fordern die Landesregierung auf, dass sie, solange die Beratungen laufen, von jeglichen Abschiebungen absieht.“
</p>
<h4>Ali Atalan MdL</h4>
<h4>Fraktion DIE LINKE. NRW</h4>
<h4>Migrations- und friedenspolitischer Sprecher</h4>
<h4>Mitglied im Petitionsausschuss</h4>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7399</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Mar 2011 19:44:00 +0100</pubDate>
                <title>Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/fukushima-ist-ueberall-atomausstieg-jetzt/</link>
                
                <description>DIE LINKE. NRW unterstützt und ruft zu Mahnwachen für den Atomausstieg in NRW auf.
Die atomare Katastrophe in Japan nach dem verheerenden Erdbeben macht erneut deutlich, dass es eine sichere Atomenergie Nutzung nicht gibt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>DIE LINKE. NRW unterstützt und ruft zu Mahnwachen für den Atomausstieg in NRW auf.</h4>
<p>Die atomare Katastrophe in Japan nach dem verheerenden Erdbeben macht erneut deutlich, dass es eine sichere Atomenergie Nutzung nicht gibt. DIE LINKE. NRW ruft daher dazu auf, sich an den Mahnwachen und Aktionen der Anti-Atominitiativen zu beteiligen. Dazu erklären Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel, LandessprecherInnen DIE LINKE. NRW:
</p>
<p>Eindringlich zeigen die Bilder und Informationen aus Fukushima, dass von Atomkraftwerken eine Gefahr ausgeht, die unkontrollierbar ist. Noch ist nicht absehbar, welche Folgen die vermutlich eingetretene Kernschmelze nach sich ziehen wird, sicher ist nur, dass sie verheerend sein werden, der Super-GAU ist damit eingetreten. Fukushima zeigt, dass die Risiken der Atomkraft mitnichten – wie von den Betreibern immer behauptet – beherrschbar sind, auch nicht in einer der führenden Technologienationen wie Japan.
</p>
<p>Wir fordern die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen, hier und weltweit. Die völlig unverantwortliche Laufzeitverlängerung für AKWs der schwarz-gelben Bundesregierung mit Atomminister und CDU-Landesvorsitzender Röttgen an der Spitze muss umgehend zurückgenommen werden. Der rotgrüne Atomkonsens mit den Atom-Energieriesen von 2000 war schon Nonsens. Und CDU und CSU, die gerne die Bewahrung der Schöpfung predigen, haben sie mit der AKW-Laufzeitverlängerung für ein paar Silberlinge an die Atomindustrie verkauft. 
</p>
<p>Wir müssen weiter entschieden Druck machen gegen die Atompolitik und für den konkreten Atomausstieg in NRW: Für die Stilllegung der Atomanlagen in Gronau, in Krefeld und Duisburg, für ein generelles Atomtransporte-Moratorium in NRW, für einen Einlagerungsstopp ins RWEE.ON-Zwischenlager in Ahaus, gegen weitere Atomforschung in Jülich sowie für eine Kinderkrebsstudie für alle Atomstandorte. Denn trotz rot-grüner Regierung geht die Atompolitik auch in NRW weiter.
</p>
<p>In der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA), an der die deutschen AKW-Betreiber E.on und RWE mit jeweils 16,5 Prozent der Anteile beteiligt sind, wird auch Brennstoff für den Export nach Japan produziert. Wir fordern wie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz ein sofortiges Uranexportverbot!
</p>
<p>Atomkraftwerke und Atomanlagen gehören abgeschaltet: SOFORT!
</p>
<p>Wir unterstützen daher den Aufruf der Anti-Atom-Bewegung in NRW und bundesweit, die zu dezentralen Mahnwachen und Protestkundgebungen aufrufen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-7398</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:10:00 +0100</pubDate>
                <title>Soziale Rentenpolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/presse/detail/news/soziale-rentenpolitik/</link>
                <author>Holger Priebe</author>
                <description>Matthias, Rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion berichtet über Missstände in der aktuellen Rentenpolitik</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 2. März war Matthias W. Birkwald, Rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE zu Gast bei uns im Riemekeviertel. Der Sozialexperte gab einen 90-minütigen Vortrag über linke Alternativen zur gegenwärtigen Rentenpolitik der Bundesregierung und stellte sich im Anschluss kritischen Fragen der Zuhörer. <br>Für Matthias Birkwald gibt es im Kampf gegen die Rente ab 67 kein Wenn und Aber. Der gegenwärtige Versuch der Bundesregierung, die Deckelung der Rentenbeitragssätze bis 2030 bei 22% zu halten, ist eine Strategie, die wie so oft nur den Unternehmern nutzt und auf die Schultern der Empfänger gelastet wird. Ein Eintritt in das Rentenalter mit 67 Jahren bedeutet ncht nur eine faktische Kürzung der Ansprüche, sie führt auch immer mehr Menschen in die Altersarmut. Im Alter von 60-65 Jahren sind heute gerade einmal 21,5% der Menschen noch sozialversicherungspflichtig berufstätig, im Alter von 64-65 Jahren sogar nur noch 9,9%. Dazu kommt, dass der Anteil Frauen in diesem Alter weit unter dem Durchschnitt liegt: Die Regelaltersgrenze zu erreichen ist also für den Großteil der Arbeitnehmer geradezu illusorisch. Durch die Anhebung des Renteneintrittsalters wird dieser Anteil noch geringer werden, da die Arbeitsmarktsituation für ältere Menschen immer noch katastrophal ist und sich - wenn überhaupt - nur gringfügig verbessern wird. Andererseits bedingt schon das fortwährende Lohndumping einen zunehmenden Verlust an Rentenansprüchen. Das ales läuft darauf hinaus, dass zukünftig immer mehr Menschen sich im Alter mit Armut konfrontiert sehen werden und durch das Sozialsystem aufgefangen werden müssen.
</p>
<p>Der gegenwärtigen Rentenpolitik stellt DIE LINKE einen Ausbau der gesetzlichen Rentenversicherung zu eine Erwerbstätigenversicherung entgegen: Für eine solide und solidarische Finanzierung der Alterssicherung sollen alle Erwerbstätigen, auch Selbstständige, Beamtinnen und Beamte, Ministerinnen und Minister und Abgeordnete Beiträge auf das gesammte Erwerbseinkommen leisten. Darüber hinaus müssen die Arbeitgeber zukünftig wieder hälftig an der Finanzierung beteiligt werden und hohe Rentenansprüche abgeflacht werden: Denn, ob die Rente auch bei steigender Lebenserwrtung finanzierbar bleibt, ist keineswegs allein eine Frage des demographischen Verhältnisses von Alt zu Jung. Wirklich wichtig sind das Verhältnis von Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern zu Rentenbezieherinnen und Rentenbeziehern, die Entwicklung der Löhne und eine gerechte Finanzierung des Rentensystems.<br><br>
</p>
<p><br></p>]]></content:encoded>
                
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