Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Kreissprecher Mehmet Ali Yesil während der Mahnwache vor dem Paderborner Rathaus.

DIE LINKE. KV Paderborn

Nein zu Krieg! Frieden jetzt!

Mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine erreicht der fast zehnjährige Ukraine-Konflikt seinen bisherigen Höhepunkt. DIE LINKE als Friedenspartei ist zutiefst erschüttert über diesen Schritt und ruft alle Seiten auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Am 25. Februar 2022 fand eine spontane Mahnwache vor dem Paderborner Rathaus statt. Für unseren Kreisverband sprach unserer Kreissprecher Mehmet Ali Yesil.

Die Rede im Wortlaut:

Seit Jahren wird ein imperialistischer Konflikt verschiedener Mächte auf dem Rücken der ukrainischen Bevölkerung ausgetragen. Egal, ob USA, NATO, EU oder Russland, ALLE mischten und mischen sich in die Entwicklung der Ukraine ein.

Der Kreml begründet seine Invasion damit, Russland vor einer weiteren Ausdehnung der NATO an seine Grenzen sowie die russischstämmigen Menschen im Osten der Ukraine zu schützen. Letztere würden unter der russenfeindlichen Einstellung leiden, welcher auch von der Politik befeuert würde.

Dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands ist durch nichts zu rechtfertigen. Russland muss die Kampfhandlungen sofort einstellen, einem Waffenstillstand zustimmen. Die Kiewer Zentralregierung und die beiden Volksrepubliken des Donbass müssen wieder an den Verhandlungstisch, um dem Minsker Abkommen, den sie unterzeichneten, Rechnung zu tragen!

Das erste Opfer in jedem Krieg ist die Wahrheit und wir, die einfachen Bürgerinnen und Bürger dürfen den Reichen und Mächtigen in Ost und West nicht auf dem Leim gehen! Sie versuchen mit ihrem nationalistischen Geschwätz Feindbilder und Grenzen zwischen den Menschen zu schaffen. Das dürfen wir nicht zulassen!

Es sind die Herrschenden, die die Kriege wollen! Und es sind die Menschen wie wir, die dafür sterben müssen! Es ist nicht ihr Krieg, aber es ist ihr Leben, das dafür geopfert wird. Anstatt ihnen ein Leben in Frieden und Wohlstand zu bieten, schickt Putin junge Menschen an die tödliche Front. Deshalb gehen trotz der Unterdrückung auch tausende junge Menschen in Russland auf die Straße, um gegen diesen sinnlosen Krieg zu demonstrieren. Sie wollen, wie auch wir alle, ein friedliches und gutes Leben führen, statt Kanonenfutter an der Front zu sein.

Denn sie wissen, dass sie an der Front nur auf junge Ukrainer*innen treffen, die diesen Krieg auch nicht wollen. Sie sind es, die für die Entscheidungen der Herrschenden bezahlen müssen. Junge Menschen wie sie wollen nicht für Putins imperialen Krieg sterben. Sie wollen aber auch nicht für Zelenskyys Politik sterben. Sie haben kein Vaterland für das sie sterben wollen. Sie haben ein Leben vor sich, aber Politiker die in ihnen nur Kanonenfutter sehen.

Die nun beschlossenen Sanktionen treffen nicht Putin und seine Oligarchen,

sondern verschlechtern das Leben der Russen, der Ukrainer und vieler Menschen in anderen Ländern, die von dem Wirtschaftskrieg betroffen sind. Auch das der Menschen in Deutschland mit geringerem Einkommen, die schon jetzt ihren Sprit und ihre Heizkosten kaum noch bezahlen können.

Die Bundesregierung muss alles Mögliche tun, um eine Eskalationsspirale mit unbekanntem Ende zu verhindern. Eine Sondersitzung der UN unter Einbeziehung Russlands, der Ukraine und aller Nachbarstaaten könnte den Weg an den Verhandlungstisch ermöglichen.

Der Konflikt in der Ukraine ist ein imperialistischer Konflikt!  Dieser muss endlich gestoppt werden. Und zwar sofort!

 

Nein zum Krieg! Frieden!
Нет войне! Мир!
Ні війні! Мир!