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Rathaus von Bad Lippspringe (Foto: Gmoeller/commons.wikimedia.org)

Linksfraktion Bad Lippspringe

Badestädter Linksfraktion sieht Pläne zur Stadtentwicklung kritisch

Das in der Ratssitzung vom 27. März vorgestellte Einzelhandelskonzept von der Cima Beratung + Management aus Köln wird von der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat kritisch gesehen.

„DIE LINKE kennt das Problem mit dem Leerstand in der Innenstadt seit Jahren. Auch die daraus resultierende Abnahme der Innenstadtattraktivität ist dem Rat sowie der Stadtverwaltung bekannt. Allerdings sehen wir keine wirkliche Lösung in der Ansiedlung eines Vollsortimenters bzw. eines Discounters mit zusätzlichem Drogeriemarkt.“, so der Fraktionsvorsitzende Mehmet Ali Yesil.

Yesil weiter: „Die Stadt versucht seit Jahren vergeblich die Immobilieneigentümer in der Innenstadt dazu zu bringen, ihre Mietverträge und Miethöhen mieterfreundlicher zu gestalten. Die Bereitschaft ist leider nicht vorhanden. Lieber Leerstand als geringere Miet- oder Pachteinnahmen. Bei den Eigentümern handelt es sich vor allem um Auswärtige. Da ist wenig bis gar nichts zu machen. Da sind der Stadt die Hände gebunden.“

Mit Blick auf die Verkehrsfrage äußert sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dieter Bursch wie folgt dazu: „Zwar wurde in der Vorstellung darauf verwiesen, auch die zusätzlichen Verkehrsströme mitzubedenken, aber konkrete Punkte dazu fehlten gänzlich. Während viele Städte in Deutschland versuchen den zunehmenden Verkehr aus ihren Innenstädten zu bekommen, möchte man in Bad Lippspringe anscheinend das Gegenteilige. Schon jetzt haben wir immer wieder große Probleme mit dem innerstädtischen Verkehr.“

DIE LINKE im Stadtrat begrüßt das große Engagement der Stadt bei diesem Thema. Allerdings macht die Fraktion klar, dass der Ausverkauf eigener, öffentlicher Flächen nicht weitergehen darf.