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            <title>Die Linke KV Paderborn: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke KV Paderborn</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 01:42:24 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 18 Aug 2026 01:42:24 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-312392</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Sep 2020 14:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Solidaritätserklärung mit den Streikenden im öffentlichen Dienst</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/solidaritaetserklaerung-mit-den-streikenden-im-oeffentlichen-dienst/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>DIE LINKE in Ostwestfalen-Lippe und ihr Bundestagsabgeordneter Friedrich Straetmanns stehen hinter den Forderungen von ver.di in der laufenden Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst und solidarisieren sich wie die gesamte Partei mit den streikenden Kolleginnen und Kollegen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Friedrich Straetmanns, Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE und Mitglied der Dienstleistungsgewerkschaft: „Ich erinnere mich gut, dass ich mich schon im März 2018 über den Mangel an Ernsthaftigkeit der Arbeitgeberseite in den Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften aufgeregt habe. Krankenschwestern, Erzieherinnen, Busfahrerinnen und Busfahrer, Feuerwehrleute, Altenpflegerinnen und Altenpfleger – sie alle haben schon lange vor Corona „heldenhafte“ Arbeit geleistet und haben in den bisherigen Verhandlungsrunden wieder nur Klatscher erhalten. Warnstreiks sind die einzig effektiven Mittel, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen und den Arbeitgebern zu zeigen, dass ohne den öffentlichen Dienst wortwörtlich die Welt still steht“.</p>
<p>„Würden die 2,3 Millionen Beschäftigten nicht allen Krisen zum Trotz ihrer Arbeit nachgehen, würde hier einiges mehr nicht funktionieren als an ein paar Stunden in dieser Woche““ erklärt Weitkamp, Vorsitzender der Linksfraktion in Salzkotten und schrieb in diesem Sinne einen offenen Brief an den Salzkottener Bürgermeister.</p>
<p>„Zur sozialen Gerechtigkeit gehören mehr als anerkennende Worte“ erklärt Johannes Risse, neu gewähltes Kreistagsmitglied für DIE LINKE und ergänzt, dass insbesondere der geforderte Mindestbetrag/Sockel von 150 € den unteren Gehaltsgruppen zugute kommt und deren Kaufkraft stärkt.“ Der sichere Arbeitsplatz sei keine Art Gütesiegel, sondern sollte für alle Arbeitnehmer gelten, die das wünschen. Die Arbeit im öffentlichen Dienst ist tragend für das gesellschaftliche Leben. Dieses muss sich auch in den Gehalts-abrechnungen der Beschäftigten widerspiegeln! DIE LINKE unterstützt die Forderung nach 4,8 Prozent mehr Lohn und ganz ausdrücklich die Anhebung der Ausbildungsvergütung. Die Corona-Krise zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die öffentliche Daseinsvorsorge zukunftsfest zu machen. <strong>“Klatsche“ statt Klatschen ist unwürdig und respektlos. </strong></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-310582</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 13:36:16 +0200</pubDate>
                <title>Partizipation für Kinder und Jugendliche</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/partizipation-fuer-kinder-und-jugendliche/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>In die Sitzung des Ausschusses für Schule, Familie und Soziales der Stadt Salzkotten am 25.8.2020 hatte die örtliche Linksfraktion einen Antrag eingebracht, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den kommunalpolitischen Entscheidungen und Belangen stärker zu berücksichtigen. Dieser Antrag wurde auch von der SPD-Fraktion nachdrücklich unterstützt und fand insgesamt eine eindeutige Mehrheit im Beschluss des Ausschusses.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir, die Antragsteller freuen uns, dass dieser Antrag am Donnerstag mit einer breiten Mehrheit beschlossen wurde. Kinder und Jugendliche besitzen ein Recht auf Teilhabe, das muss nun auch in Salzkotten verwirklicht werden. Die Entscheidung für mehr Partizipation hat aber eine weitaus größere Bedeutung: Demokratie und Beteiligung wird auch für Kinder und Jugendliche erfahrbar und ihr Interesse an kommunalpolitischen Entscheidungen geweckt. Auch demokratische Partizipation muss gelernt werden. Außerdem profitiert die Stadt durch einen zusätzlichen Blickwinkel auf aktuelle Problemfelder, den die jüngere Generation einbringt.</p>
<p>Auch wenn die örtliche Linksfraktion im neuen Rat der Stadt nach der Kommunalwahl 2020 nicht mehr vertreten sein wird, werden wir die Umsetzung natürlich weiter verfolgen und sind uns breiter Unterstützung gewiss. Wichtig ist hierbei vor allem, dass Kinder und Jugendliche aus allen sozio-ökonomischen Schichten mit einbezogen werden. Einer Spaltung zwischen arm und reich, zwischen der Elite und dem „Fußvolk“, die sich auch an der Wahlurne beobachten lässt, muss in einem kommunalen Partizipationsgremium für Kinder und Jugendliche in Salzkotten entschlossen entgegengewirkt werden.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-308512</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2020 00:08:01 +0200</pubDate>
                <title>Schluss mit dem Prinzip „Wer ist der Billigste“ </title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/schluss-mit-dem-prinzip-wer-ist-der-billigste/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>In zwei Anträgen an den Sälzer Rat und den Hauptausschuss fordert die Linksfraktion Salzkotten, die Ratsmitglieder Paul Weitkamp und Alfons Ernst, die zusätzliche Schaffung von Ausbildungsstellen in der Stadtverwaltung und die Einbeziehung einer Belegschaftsvertretung und die Sicherstellung tariflicher Entlohnung bei städtischen Auftragsvergaben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine „sehr enge Personalausstattung“, die „auf Kante genäht“ sei, sieht Paul Weitkamp, Vorsitzender der Sälzer Linksfraktion, in der Kommunalverwaltung. Immer wieder seien wichtige Verwaltungsaufgaben wie etwa die Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln oder der Aufbau einer städtischen Immobilienverwaltung mit Hinweis auf fehlendes oder überlastetes Personal abgewiesen worden.</p>
<p>Ratsmitglied Alfons Ernst kritisiert eine „Verwaltung light“, die nicht nur bei den Personalausgaben einspare, sondern die auch zu einem Mangel an routinierten und hochqualifizierten Fachleuten führe. Ernst: „Diese Experten müssen dann teuer eingekauft werden, nicht selten für das Doppelte des Jahresgehaltes einer Verwaltungsfachkraft.“ Weitkamp und Ernst geht es um die langfristige Sicherung des Fachkräftebedarfs im öffentlichen Sektor gegen den Trend einer Stellenbesetzung, die den steigenden öffentlichen Aufgaben nicht entspricht.</p>
<p>Bei kommunalen Auftragsvergaben fordern Weitkamp und Ernst die Einbeziehung von Belegschaftsvertretungen und die wirkungsvolle Verhinderung von Lohndumping. „Die Vergabepraxis nach dem Prinzip ’Wer ist der Billigste?‘ bei Ausschreibungen zahlt sich längerfristig nicht aus“, betont Weikamp. Im Gegenteil würden sich nach Meinung des Linkspolitikers negative Folgen ergeben: „Wird der Angebotswettbewerb über den Preis ausgetragen, werden die Lohnkosten regelmäßig gesenkt.“ Die Löhne seien dann häufig aber nicht existenzsichernd. Die Betroffenen seien gezwungen, „aufstockende“ Transferleistungen zu beantragen, was den Sozialetat des Kreises weiter aufblähe. „In jährlicher Regelmäßigkeit wird dann über die ständig steigende Höhe der Kreisumlage geklagt“ ergänzt Alfons Ernst zu den Folgewirkungen.</p>
<p>Weitkamp und Ernst sehen die wirtschaftliche Bedeutung einer Stärkung der Inlandsnachfrage durch höhere Löhne auch vor dem Hintergrund des voraussichtlichen Endes einer vorrangig am Export orientierten Wirtschaft. „Wer Kaufanreize, gerade auch vor Ort, schaffen will, muss die Kaufkraft der abhängig Beschäftigten stärken“, betonen die Ratsvertreter.</p>]]></content:encoded>
                <category>OWL-PB</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-308144</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Jul 2020 13:22:16 +0200</pubDate>
                <title>Qualifizierte Analyse zum „Homeschooling“ gefordert - Sälzer Linksfraktion kritisiert fehlendes Gesamtkonzept an Schulen</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/qualifizierte-analyse-zum-homeschooling-gefordert-saelzer-linksfraktion-kritisiert-fehlendes-gesamtk/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>In einem mittlerweile an den örtlichen Schulausschuss weiter geleiteten Ratsantrag fordert die Sälzer Linksfraktion die Stadtverwaltung und die Schulen in kommunaler Trägerschaft zu einem qualifizierten Erfahrungsbericht zum so genannten „Homeschooling“ auf. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Probleme mit dieser Unterrichtsform sind deutlich erkennbar, angefangen beim fehlenden, technisch versierten Personal über die Gefahr der Durchleuchtung der Privatsphäre für kommerzielle Zwecke bis hin zur möglicherweise mangelnden ‚Lerntiefe‘ und fehlenden Bildungsgerechtigkeit.“ Zugleich enthalte das Homeschooling neben den Risiken auch Chancen, weiß der Fraktionsvorsitzende Paul Weitkamp. Er kann sich zur Ermittlung valider Ergebnisse eine systematische Befragung, eine Expertise in Zusammenarbeit mit dem Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Paderborn vorstellen.</p>
<p>Weitkamp möchte die Erfahrungen aller am Erziehungsprozess Beteiligter einbeziehen. Die Auswertung der mit einem schlüssigen Digitalkonzept für Schulen verbundenen Fragen sei „durchaus ambitioniert“, in Anbetracht der großen Tragweite des Themas aber angemessen.</p>
<p>So weist die Sälzer Linksfraktion die Ratsmitglieder Paul Weitkamp und Alfons Ernst, auf den gravierenden Umstand hin, dass zwei Drittel aller deutschen Schulen über kein Gesamtkonzept verfügten, „das die Versorgung der Schülerinnen und Schüler für die Zeit der Schulschließungen während der Covid-19-Pandemie sicherstellt.“ Das Zitat entstammt einer aktuellen Paderborner Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Eickelmann und Dr. Kerstin Drossel. Ernst und Weikamp sehen sich durch Mahnungen der Paderborner Stadtschulpflegschaft zusätzlich in ihren Anliegen bestätigt. Die Interessenvertretung der Eltern hatte “neue Lösungsansätze in Zeiten der Corona Pandemie“ für dringend notwendig erklärt, auch wenn die Gesamtschule Salzkotten mit ihrer Oberstufe sich einigen Vorsprung hatte verschaffen können, was auch öffentliche Anerkennung in örtlichen Printmedien und WDR-TV fand.</p>
<p>Kritik üben Weitkamp und Ernst an einem verkürzten Digitalisierungskonzept: Veraltete Lehr- und Lernmethoden träfen oft auf neueste Technik. „Schülerorientiertes, entdeckendes und selbstständiges Lernen“ seien so nur schwer umsetzbar. „Es geht nicht nur um schnelle Internetzugänge und die Anschaffung nagelneuer Tablets, teilweise unterstützt durch den bundesweiten ‚Digitalpakt Schule‘, sondern um methodisch-didaktische Fragen“ fassen die Ratsvertreter die Zielrichtung zur Entwicklung einer „Lernstatt“ im digitalen Zeitalter zusammen. Sie halten dabei ein abgestimmtes Vorgehen im Kreisgebiet, zu dem der Sälzer Bürgermeister den Anstoß geben könnte, für durchaus sinnvoll und geboten.</p>]]></content:encoded>
                <category>OWL-PB</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 01 Jul 2020 20:10:34 +0200</pubDate>
                <title>Die bisherige Arbeit der Ratsfraktion der Linken in Salzkotten findet ab Herbst 2020 keine Fortsetzung!</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/die-bisherige-arbeit-der-ratsfraktion-der-linken-in-salzkotten-findet-ab-herbst-2020-keine-fortsetzu/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Am Freitag, 26.6.2020, waren alle Mitglieder der Linkspartei und Interessenten an linker Parteiarbeit in Salzkotten eingeladen zu einer Versammlung, die der Information und zugleich der Aufstellung von Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 sein sollte. Leider fanden sich nicht genügend Interessentinnen und Interessenten, um wenigstens einen Großteil der 19 örtlichen Stimmbezirke im Stadtgebiet mit linken Kandidatinnen und Kandidaten zu besetzen. Die Versammlung beschloss daraufhin mit großem Bedauern, auf eine Kandidatenaufstellung zu verzichten. Die bisherige Fraktionsarbeit geht selbstverständlich bis September 2020 weiter.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Durch Tod, Wegzug und wegen gesundheitlicher Probleme Einzelner war die Zahl der aktiven Mitglieder oder Unterstützer so weit abgeschmolzen, dass auch alle Versuche der persönlichen Ansprache und Werbung Neuer zwar nicht erfolglos waren, aber letztlich nicht ausreichten.</p>
<p>Aber auch ohne zukünftige Ratsfraktion der Linken bedeutet das nicht das Ende jeder linken, kommunalpolitischen Arbeit in Salzkotten. Die in der bisherigen Fraktionsarbeit angesprochenen Themen werden weiter verfolgt, wenn auch auf anderen Ebenen und mit anderen Mitteln:&nbsp;„Gute Arbeit“ mit existenzsicherndem und wertschätzendem Lohn – auch bei städtischen Auftragsvergaben; inklusive und fördernde Bildung mit optimaler Unterstützung und besten Möglichkeiten für alle – ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene; eine gesunde, klimaschützende Umwelt, die Menschen und Tiere gleichermaßen schützt; eine<strong> </strong>Digitalisierung, bei der Daten geschützt und nicht missbraucht werden und genügend preiswerten Wohnraum für alle mit öffentlichen und/oder genossenschaftlichen Objekten. Insgesamt also eine gute Infrastruktur in einer l(i)ebenswerten, von Rassismus freien Stadt.</p>
<p>Es wird sich zeigen, welche Themen aus der Palette die wichtigsten in der zukünftigen Arbeit des Ortsverbandes der Linken sein werden; das hängt sicherlich auch zusammen mit den linken Aktivitäten und Initiativen im Kreistag sowie in anderen linken Fraktionen im Kreisgebiet.<br> <br> Für die Kreistagswahl treten in den drei Salzkottener Stimmbezirken an: Holger Drewer (Tudorf), Johannes Risse (Kernstadt) und Paul Weitkamp (Salzkotten-Verlar). Das linke Kommunalwahlprogramm des Kreisverbandes zeigt die Schwerpunkte und Bandbreite linker Themen in der Region: denn „sozial, ökologisch und sexismusfrei im Kreis Paderborn“, so lautet dessen Motto.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-289140</guid>
                <pubDate>Sun, 08 Sep 2019 14:13:42 +0200</pubDate>
                <title>Linke fordert okölogischen Gesamtplan für Salzkotten - Kritik an bisherigem „unzureichenden Klimaschutzplan“ und „ablenkendem“ Begriffsstreit</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/linke-fordert-okoelogischen-gesamtplan-fuer-salzkotten-kritik-an-bisherigem-unzureichenden-klimaschu/</link>
                
                <description>In einem Antrag an den Sälzer Stadtrat fordert die Linksfraktion eine gründliche Überarbeitung des in die Kritik geratenen lokalen Klimaschutzkonzeptes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu, so Fraktionsvorsitzender Paul Weikamp, sei es notwendig, dass die Verwaltung eine gemeinsame Strategie mit den hiesigen Naturschutzverbänden, Vereinen wie Pro Grün e.V. und den Klimastreikenden von „Fridays for Future“ entwickele. Es müsse darum gehen, den bislang unzureichenden Klimaschutzplan „substanziell zu erweitern“, betont Weitkamp. Alfons Ernst, sachkundiger Bürger für die Linksfraktion, hält zudem eine deutliche Aufgabenerweiterung beim örtlichen &nbsp;Klimaschutzmanagement für dringend geboten. „Verbesserungen bei der Infrastruktur und der Klimasituation müssen etwa die Verkehrsplanung, die Mobilität, die Pflege, den Schutz von Flora und Fauna, den Boden- und Luftschutz, das Wohnen und den Flächenverbrauch umfassen“, listet Ernst auf. Die LINKEN-Ratsvertreter halten es im Unterschied zur bisherigen Praxis für dringend geboten, dass dem Rat regelmäßig über den Fortgang der kommunalen Klimaschutzinitiativen Bericht erstattet wird.</p>
<p>Den konservativen Fraktionen im Sälzer Stadtrat wirft die Linksfraktion Salzkotten eine Ablenkungsstrategie beim Klimaschutz vor: „Der Streit um den Begriff ‚Klimanotstand‘ in der jüngsten Ratssitzung kaschiert.“ Er lenke ab vom eigentlichen Problem und diene „der Rechtfertigung, nichts Grundlegendes ändern zu müssen“, bewerten sie das Verhalten der Konservativen. Statt langatmiger Begriffsstreitereien müssten „konkrete Maßnahmen“ als Teil eines „Gesamtplans“ und gestützt auf „Instrumente des Controllings“ entwickelt und beschlossen werden.</p>
<p>Weitkamp und Ernst heben durchaus lobend aktuelle Bemühungen bei der Rathaussanierung, bei – allerdings erst auf öffentlichen und linksparteilichen Druck hin vorgenommenen - Messungen der innerstädtischen Schadstoffbelastung, bei der Ausweitung von Tempo-30-Zonen, der Energieversorgung öffentlicher Gebäude durch Photovoltaikanlagen und beim Einsatz der Blockheizkrafttechnik hervor.</p>
<p>Trotz all dieser erfreulichen und in die richtige Richtung weisenden Maßnahmen moniert Weitkamp: „Unstrittig ist aber auch: Das alles reicht nicht aus, um etwa den jährlichen CO<sup>2</sup>-Ausstoß von derzeit 6,8 Tonnen je Einwohner auf unter 2 Tonnen zu reduzieren“, wie dies schon das derzeitige Klimaschutzkonzept vorsehe. „Meilenweit“ sei man von diesem örtlichen Planziel entfernt.</p>
<p>Die Einbeziehung aller, von Privathaushalten sowie der Privatwirtschaft, sei geboten, um die überfälligen Klimaziele auch in unserer Stadt zu erreichen, weit über „bloße Appelle, Werbeaktivitäten und pädagogische Maßnahmen“ hinaus. Es reicht eben nicht aus, vorrangig die wirtschaftlichen Interessen von Handel- und Gewerbetreibenden zu bedienen, das schadet dem Klima genauso wie den sozialen Verhältnissen.</p>]]></content:encoded>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-286889</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2019 16:07:07 +0200</pubDate>
                <title>Salzkotten soll Klimanotsand erklären - Weitkamp: Eindämmung des Klimawandels hat „höchste Priorität“</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/salzkotten-soll-klimanotsand-erklaeren-weitkamp-eindaemmung-des-klimawandels-hat-hoechste-prioritaet/</link>
                <author>Paul Weitkamp, Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Die Sälzer Linksfraktion weist in einem Ratsantrag dem Klimawandel und den aus ihm drohenden „schwerwiegenden Folgen“ höchste Priorität zu. Deshalb, so Vorsitzender Paul Weitkamp, soll die Stadt den Klimanotstand erklären. Künftig müssten „jene Entscheidungen prioritär behandelt“ werden, die „den Klimawandel und seine Folgen abschwächen. Bisher waren alle, auch eher kleinschrittige Versuche voranzukommen, von der Ratsmehrheit niedergestimmt worden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit sei auch bei kommunalem Handeln das Gebot der Stunde. „Alle sechs Monate, mindestens aber jährlich“, so fordert die Linksfraktion, soll der Bürgermeister künftig dem Rat und der Öffentlichkeit über Fortschritte und Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Emissionsreduktion Bericht erstatten; regelmäßige Berichterstattung sieht übrigens auch das städtische Klimaschutzkonzept vor. Bisher Fehlanzeige. Darüber hinaus sei, betont Paul Weitkamp, Handeln auf allen politischen Entscheidungsebenen geboten. Dem entsprechend solle die Stadt Salzkotten auch von der Landes- und Bundesregierung die konsequente Orientierung an den bereits vereinbarten Reduktionszielen für Treibhausgasemissionen einfordern (vergleiche Pariser Protokoll zum Klimaschutz von 2015), damit endlich Klimaneutralität in Deutschland erreicht werden könne.</p>
<p>Die Forderung nach Erklärung des Klimanotstandes fuße auf einer bislang mehr als enttäuschenden Bilanz beim Kampf gegen die Erderwärmung. Alfons Ernst, sachkundiger Bürger im örtlichen Ausschuss für Bauen und Planung: „Alle Maßnahmen, dem Klimawandel entgegen zu wirken, haben bisher keinen durchschlagenden Erfolg gezeitigt, nicht bundesweit und nicht vor Ort.“ Deshalb ist es an der Zeit, auch vor Ort den „Notstand“ auszurufen. Wissenschaftler prognostizierten unisono verheerende Folgen für die menschliche Zivilisation. In Reaktion auf solche düsteren Aussichten hätten in Deutschland, internationalen Großstädten folgend, beispielsweise Konstanz, Herford und Münster den Klimanotstand ausgerufen, listet die Linksfraktion auf.</p>
<p>Die Auswirkungen der schon jetzt gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter um 1 Grad Celsius erhöhten Temperaturen beträfen alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und seien deshalb eine öffentliche Gestaltungsaufgabe erster Güte. Zwar bestehe seit 2015 ein örtliches Klimaschutzkonzept, das alle zwei Jahre evaluiert werden sollte. „In seiner bisherigen Form setzt das Konzept jedoch viel zu sehr auf private, individuelle und pädagogische Initiativen, um eine grundlegende Wirkung zu entfalten“, kritisiert Paul Weitkamp. “ So tun als ob, das befeuert und verschärft nur die aktuelle Notlage“, ergänzt Ernst.</p>
<p>Ausdrücklich lobt der Ratsherr die bevorstehende energetische Rathaussanierung, sieht jedoch große Defizite bei der Umsetzung der örtlichen Verkehrswende. „Der öffentliche Personennahverkehr und die Radwege müssen grundlegend erneuert und ausgebaut, der Autoverkehr hingegen deutlich reduziert werden.“ Die auf solche Weise eingeleitete „Entschleunigung“ sei auch in entscheidendem Maße der Lebens- und Aufenthaltsqualität vor Ort zuträglich. Engagierte Wissenschaftler hätten entsprechende verkehrspolitische Lösungsvorschläge entwickelt, auf die die politisch Handelnden zurückgreifen könnten. Die Vorschläge des kürzlich erstellten Lärmschutzgutachtens für die Salzkottener Innenstadt sei hier beispielhaft erwähnt.&nbsp; “Es reicht nicht aus, ein Klimaschutzkonzept zu entwickeln, danach aber Erfolg und Wirksamkeit nicht zu untersuchen und eine Art „Vogel-Strauß-Politik“ zu betreiben, die Probleme also weitestgehend auszusitzen“, kritisiert Alfons Ernst.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-273219</guid>
                <pubDate>Sun, 02 Dec 2018 13:43:19 +0100</pubDate>
                <title>Marktversagen bei bezahlbaren Wohnungen entgegensteuern! - Machbarkeitsstudie für eigenstädtische Immobilienabteilung gefordert</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/marktversagen-bei-bezahlbaren-wohnungen-entgegensteuern-machbarkeitsstudie-fuer-eigenstaedtische-imm/</link>
                <author>Paul Weitkamp, Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Um dem Marktversagen bei preisgünstigem Wohnraum gegensteuern zu können, hält die Sälzer Linksfraktion die Einrichtung einer eigenstädtischen Immobilienabteilung für notwendig. Zu deren Entwicklung und Aufbau soll zunächst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Dafür beantragt die Fraktion die Bereitstellung von 25.000 Euro an Haushaltsmitteln.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der Studie dargestellt werden sollen „Strukturen, Aufgaben und Ausstattung einer kommunalen Immobilienabteilung sowie die kurz- und längerfristigen Kosten und Erträge“, erläutert Paul Weikamp, Fraktionsvorsitzender, das Vorhaben. Eventuelle Alternativmodelle zu Aufwendungen und Gewinnen sollen ebenfalls Eingang in die Darstellung der Expertise finden.&nbsp;</p>
<p>Um die ganze Misere auf dem heimischen Wohnungsmarkt zu erfassen, nennt die Sälzer Linksfraktion die auslaufenden Mietpreisbindungen im öffentlich geförderten Wohnungsbau und die Ersetzung bezahlbarer Altbauwohnungen durch Eigentumswohnungswohnung oder privat genutzte Eigenheime.</p>
<p>Beispiel neues Sälzer Stadthaus: Schon vor Baubeginn habe die Linksfraktion gefordert, die Immobilie nicht nur in Eigenregie zu bauen, sondern auch selbst zu verwalten. Das dafür notwendige Geld und Personal zahle sich langfristig aus.&nbsp; „Auf längere Sicht wird die Geldquelle aus dem Verkauf von Baugrundstücken nicht mehr so ergiebig sprudeln und es muss über andere Einnahmemöglichkeiten nachgedacht werden“, verweist Weitkamp auf die weitere Entwicklung im kommunalen Wohnungsmarkt.</p>
<p>Die von der Linksfraktion geforderte Machbarkeitsstudie könne solche langfristigen Perspektiven bei der Beruhigung des örtlichen Wohnungsmarktes und dessen soziale Ausrichtung berücksichtigen. „Dazu kann auch ein vertiefter Kontakt beispielsweise zur Stadt Geseke beitragen“, verweist die Linksfraktion in ihrer Antragsbegründung auf die dort gemachten Erfahrungen.</p>]]></content:encoded>
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                <guid isPermaLink="false">news-273218</guid>
                <pubDate>Sun, 02 Dec 2018 13:33:35 +0100</pubDate>
                <title>Systematische Schulsozialarbeit an allen Grundschulen - Linksfraktion sieht Kommune in der Pflicht</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/systematische-schulsozialarbeit-an-allen-grundschulen-linksfraktion-sieht-kommune-in-der-pflicht/</link>
                <author>Paul Weitkamp, Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Die Sälzer Linksfraktion beantragt für den kommenden Haushalt die zusätzliche Bereitstellung von 28.000 Euro für die Schulsozialarbeit an den Grundschulen in Scharmede, Thüle, Verne, Verlar und Tudorf. Nur so sei ein „präsentes, verlässliches Angebot im ganzen Stadtgebiet“ zu gewährleisten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Verweis auf die Diskussionen um die Erweiterung der Schulsozialarbeit an der Liborius-Schule in Salzkotten, macht Paul Weitkamp, Vorsitzender der Linkfraktion, auf fortbestehende Defizite an den Grundschulen aufmerksam: „Weder vom Umfang noch von der Struktur her besteht ein ausreichendes Angebot.“</p>
<p>Sei schon das Angebot an der Liborius-Schule fragwürdig, so fehlten an den anderen Grundschulen feste Präsenzzeiten. Weitkamp: „Eine systematische Schulsozialarbeit ist unter solchen Bedingungen nicht möglich.“ Um eine Anwesenheit von etwa vier Stunden an allen Schulen zu ermöglichen, sei ein Umfang von insgesamt 19,5 Stunden nötig. Die Sälzer Linksfraktion geht davon aus, dass „Schulsozialarbeit an jeder Schule mit mindestens einer halben tariflich entlohnten, festen Stelle vorhanden sein sollte“, um&nbsp; eine kontinuierliche und verlässliche Arbeit vor Ort zu ermöglichen.</p>
<p>Als nicht mehr zeitgemäß stuft die Sälzer Linksfraktion Positionen ein, die Schulsozialarbeit und andere pädagogischen Arbeiten nicht als Qualitätsmerkmale, sondern als Imagebeschädigung ansähen. Solche „altertümlichen Auffassungen“ gelte es endgültig zu überwinden und stattdessen „die Arbeit in multiprofessionellen“ Teams wertzuschätzen.</p>
<p>An die Adresse des Landes NRW gerichtet verweist die Linksfraktion darauf, dass die Personalausstattung und die genaue Aufgabenbeschreibung für Schulsozialarbeit im Landesschulgesetz klar geregelt sein sollten. Bis eine entsprechende Vereinbarung getroffen worden sei, müsse die Kommune für die nötigen Angebote sorgen. Unverständlich sei es da, dass die Stadt Salzkotten sich bei der Finanzierung von Schulsozialarbeit über das „Bildungs- und Teilhabepaket“ des Kreises Paderborn zurückgezogen habe, moniert die Fraktion in ihrer Antragsbegründung.</p>]]></content:encoded>
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                <guid isPermaLink="false">news-273133</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Nov 2018 15:22:50 +0100</pubDate>
                <title>Freies Internet für alle! - Sälzer Linksfraktion beantragt städtischen Kostenanteil</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/freies-internet-fuer-alle-saelzer-linksfraktion-beantragt-staedtischen-kostenanteil/</link>
                <author>Paul Weitkamp, Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Im Zuge der Sälzer Haushaltsberatungen für das Jahr 2019 fordert die Ratsfraktion DIE LINKE die Bereitstellung von 10.000 Euro für die Einrichtung eines werbe- und kostenfreien WLAN im gesamten Stadtgebiet. Über so genannte „Hotspots“ soll schrittweise der Internetzugang für alle ermöglicht werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Wichtigkeit eines schnellen Internetzugangs über Glasfaser wird immer wieder betont“, sagt Paul Weitkamp, Vorsitzender der Linksfraktion. Doch die geplante eigenwirtschaftliche Versorgung durch die „Deutsche Glasfaser GmbH“ erreiche nur etwa 50 Prozent der Haushalte, da Einwohner Vertragsbindungen zu anderen Providern eingegangen seien oder keine Verträge abgeschlossen hätten. In einigen Ortsteilen wird auch wohl die Mindestbeteiligung bei der Nachfragebündelung nicht erreicht und keine Glasfaserkabel verlegt werden. Unter dem Strich blieben „rund 20 Prozent der Haushalte gänzlich unversorgt, weil sie sich schlicht keinen Zugang leisten können“, rechnet Weitkamp vor. Beispielhaft verweist Weitkamp in diesem Zusammenhang auf die Gruppen der Transfergeldbezieher oder Altenheimbewohner.<br> <br> Der Anschluss an das World Wide Web bedeute heute einen grundlegenden Zugewinn an Lebensqualität, macht Alfons Ernst deutlich, sachkundiger Bürger im Bauausschuß: „Unverzichtbar ist ein Internetzugang bei der Mobilität, der örtlichen Orientierung, beim Einkaufen oder bei Unterhaltung und Kommunikation.“ Aber auch für Besucher und Touristen, „die ihre häusliche Internetverbindung ja meist nicht mitnehmen können“, werde der Attraktionswert der Stadt merklich erhöht, benennt der Fraktionsvorsitzende zusätzliche Nutzungen.</p>
<p>Eine Lösung für die auch künftig nicht zureichende Versorgung aller Haushalte sieht die Sälzer Linksfraktion darin, das Infrastrukturprojekt freies WLAN in Angriff zu nehmen. In Delbrück belaufe sich der städtische Kostenteil auf 7.000 Euro, weil dort zielgerichtet zusätzliche Fördermittel eingeworben wurden. Ein gutes Beispiel!</p>
<p>Ihren Antrag stellt die Linksfraktion unter das Motto: „Lebenswertes Salzkotten – überall für alle!“</p>]]></content:encoded>
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                <guid isPermaLink="false">news-265722</guid>
                <pubDate>Fri, 29 Jun 2018 22:28:00 +0200</pubDate>
                <title>Elektrofahrzeuge der Stadt kostenlos ausleihen und testen? In Salzkotten“ Mumpitz“, in Lichtenau erfolgreiche Praxis</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/elektrofahrzeuge-der-stadt-kostenlos-ausleihen-und-testen-in-salzkotten-mumpitz-in-lichtenau-erfolgr/</link>
                <author>Paul Weitkamp, Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>In seiner Sitzung am 25.06.2018 diskutierte der städtische Hauptausschuss über die Möglichkeiten, im Fuhrpark der Stadt langfristig Elektrofahrzeuge einzusetzen. Zwei der Dienstfahrzeuge, PKW, sollten relativ kurzfristig durch E-Fahrzeuge ersetzt werden. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob auch im technischen Bereich des Bauhofes und der Stadtwerke schrittweise E-Fahrzeuge zum Einsatz kommen, wenn die technische Entwicklung (bei Motorstärke, bei Zugkraft) dies erlaubt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Als “Mumpitz“ aus versicherungs- und haftungsrechtlichen Gründen wurde jedoch ein Antrag der örtlichen Linksfraktion abqualifiziert, der die erfolgreiche Praxis aus Lichtenau, den dortigen Stadtwerken, auch für Salzkotten einzuführen empfahl. Dort nämlich steht ein neuer Dienstwagen der Stadtwerke am Wochenenden den Bürgern zur Verfügung, wenn er dienstlich nicht im Einsatz ist.<br> <br> „In Lichtenau nämlich hat der „Mumpitz“ Hand und Fuß“, findet Paul Weitkamp, Vorsitzender der örtlichen Linksfraktion. „Ein rundum gelungenes Experiment“ resümiert auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Lichtenau, Herr Dickgreber, dieses Angebot an die Bürger. “Denn das Fahrzeug ist sehr gefragt und schon für zwei Monate ausgebucht!“ Viele „Test“-Personen hätten ihre angebliche Zurückhaltung gegenüber einem Elektro-Antrieb im PKW überwunden und können sich nach dem Test durchaus vorstellen, als nächstes Privat-Auto eines mit E-Antrieb zu kaufen.<br> <br> Mit den Ausleihenden wird ein Nutzungsvertrag geschlossen, der u. a. betriebliche und gewerbliche Nutzung des Fahrzeugs ausschließt. Die Ausleihe erfolgt kostenlos, um keine finanziellen Zugangs-hürden zu schaffen und größere Verwaltungsarbeiten zu vermeiden. Der Versicherungsbeitrag für den PKW wird von den Stadtwerken getragen, er ist allerdings aktuell mit 1384 € jährlich fast doppelt so hoch wie “normal“. Die PKW-Versicherung ist im Paket der GUV (Gemeinde-Unfall-Versicherung) &nbsp;zusammen mit anderen Versicherungsverträgen enthalten; der Mehraufwand stellt eine geringe Investition mit größeren möglichen Wirkungen dar. Das Auto ausleihen können nur Lichtenauer Bürger, die über einen gültigen Führerschein und Personalausweis verfügen. Der finanzielle Mehraufwand der Stadtwerke und der Verwaltungsaufwand halten sich also in sehr, sehr engen Grenzen. Sogar den Strom für das Fahrzeug können die Tester bei Übergabe des PKW kostenlos „tanken“. Die Zahl der E-Zapfstellen in der Stadt wird erweitert. Nicht unbedingt kurz-, aber langfristig wird so der Klimaschutz gefördert, wenn die Testfahrten „erfahrbar“ machen, dass auch E-Autos vollwertig und mittlerweile auch nicht mehr viel teurer sind als normale. Klimaentlastungen treten ein , wenn mehr Elektrofahrzeuge in der Stadt unterwegs sind.</p>
<p>Paul Weitkamp<br> Fraktionsvorsitzender DIE LINKE</p>]]></content:encoded>
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                <guid isPermaLink="false">news-264343</guid>
                <pubDate>Fri, 08 Jun 2018 15:18:00 +0200</pubDate>
                <title>Leserbrief zu “Glasfaser breitet sich in Salzkotten aus“ (NW vom 6. Juni 2018)</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/leserbrief-zu-glasfaser-breitet-sich-in-salzkotten-aus-nw-vom-6-juni-2018/</link>
                <author>Paul Weitkamp, Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Alle Ratsvertreter waren sich einig in der Sitzung am 4.6.2018: schnelle Datenverbindungen und Breitbandversorgung stellen eine Verbesserung bei der digitalen Kommunikation für die Stadt und ihre Bewohner dar. Auch dass die Glasfaserkabel bis an die Häuser verlegt werden ist zweifelsfrei ein Vorteil.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Den Vorteilen stehen aber ernste Bedenken gegenüber, die der Presseartikel mit keiner Silbe erwähnt: die unbegründete Hetze, mit der der Kooperations-vertrag zwischen der Deutschen Glasfaser und der Stadt Salzkotten durch den Rat gepeitscht wurde. Nicht erwähnt auch die Monopolstellung, die der deutschen Glasfaser eingeräumt wird und die der geringen Verlegetiefe der Kabelnetze. Diese im Rat vorgetragenen Kritikpunkte bleiben völlig unerwähnt und so stellt sich der Vorschlag von Verwaltung und Ratsmehrheit fälschlicherweise als schlicht alternativlos dar!<br> <br> Mindestens ebenso schwerwiegende Bedenken, und die werden auch nicht genannt, betrafen die langfristige Übertragung der Netzwerke an die deutsche Glasfaser! Völlig ohne Not verliert die Stadt jegliche Rechte über das Glasfaserkabelnetz. Offensichtlich ist auch keine vorherige Abstimmung mit der Genossenschaft „Breitband OWL eG“ erfolgt. Sie ist die bundesweit erste und bislang einzige Breitband-genossenschaft auf öffentlich-rechtlicher Basis. Wozu ist dann Salzkotten der Genossenschaft beigetreten? Sehr vernünftig wäre es gewesen und im Interesse der Bürger der Stadt, wenn das Netz im öffentlichen Einfluss bliebe um mitreden zu können mindestens bei Netzqualität und Preisgestaltung.<br> <br> Zweifel sind auch angebracht, ob tatsächlich 98 % der städtischen Haushalte, wie der Bürgermeister forsch, optimistisch formulierte, nach Abschluss des Ausbaus des Glasfasernetzes versorgt sind. Zu befürchten steht, dass am Ende viel Stückwerk übrigbleibt: weiße, unversorgte Flecken, ein Flickenteppich und manche doppelte Leitung durch vorher ausgebaute, schon fertiggestellte Breitbandleitungen.<br> <br> Das Beispiel der Nachbarstadt Delbrück zeigt, dass weitgehend spanische und griechische Firmen die Ausbauarbeiten ausführen. Das muss kein Problem der Verständigung sein; fraglich aber ist, ob bei allen Arbeits- und Beschäftigungs-verhältnissen die hier geltenden tariflichen und arbeitsrechtlichen Standards eingehalten werden. Zu dieser zentralen Frage gibt es keine Aussage im Kooperationsvertrag! Es ist kein Trost, dass andere Firmen auch keine besseren Arbeitsverhältnisse anbieten – vermutlich.<br> <br> Überhaupt sind die Anmerkungen zur deutschen Glasfaser im Internet alles andere als uneingeschränkte Empfehlungen für das Unternehmen, das als internationaler Konzern in den Niederlanden residiert und in Borken seinen deutschen Hauptsitz hat. Die Steuereinnahmen bleiben also wohl nicht im Lande.<br> <br> Der hochgelobte eigenwirtschaftliche Ausbau wird der Stadt aktuell sicherlich Investitionsaufwand ersparen; ob der finanzielle Vorteil auch langfristig so bleiben wird, das ist offen. Am Ende zahlen gar die Nutzer “die Zeche“. Vorteile durch schnellen Datenfluss bestehen vorrangig für Gewerbetreibende, die häufiger gleiche Geschwindigkeiten beim Hoch- und Herunterladen benötigen; aber interessiert das auch die vielen Privathaushalte? Für die deutsche Glasfaser ist ihr Profit der Nutzen, der Vorteil für die vertraglich gebundenen Nutzer ist sehr ungleichmäßig verteilt, für das Gewerbe eher mehr, für Private eher weniger. Die Stadt muss zwar keine eigenen Finanzmittel investieren, verliert aber auch über viele Jahre lang jeden Einfluss auf das Netz selbst und die Nutzungsbedingungen. Dafür “darf“ sie die Werbemaßnahmen der deutschen Glasfaser tatkräftig, kostenlos und freundlichst unterstützen – eine neutrale Kundenberatung sieht anders aus. Das vorgesehene Ladenlokal zur Kundengewinnung wird nach Abschluss der Ausbaumaßnahmen geschlossen; spätere Reklamationen nimmt die Hotline entgegen: tüt, tüt, tüt!</p>
<p>Paul Weitkamp<br> Salzkotten, den 8. Juni 2018</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-153628</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Feb 2018 17:32:00 +0100</pubDate>
                <title>Endlich Luftschadstoff Messung in der Innenstadt Salzkotten – jetzt gleich zweifach</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/endlich-luftschadstoff-messung-in-der-innenstadt-salzkotten-jetzt-gleich-zweifach/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Vom 9. Februar bis zum 2. März 2018 wurden in Salzkotten-Mitte entlang der B1 die anfallenden Luftschadstoffe in Zusammenarbeit mit der unabhängigen Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Rahmen der Aktion „Abgasalarm“ gemessen. Mit Hilfe von zwei Röhrchen werden die Ergebnisse ermittelt und von der DUH ausgewertet. Ausgehängt waren die Messröhrchen in der Nähe der Langen Str. 7, sie werden am Freitag, 02.03.2018 gegen 16.00 Uhr wieder abgenommen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nahezu zeitgleich führt die Stadt eine Messung der Stickoxidbelastung an fünf Messpunkten entlang der B1 durch, in&nbsp;Höhe des Haltinger Feldes, &nbsp;zweifach entlang der Langen Straße, am Thüler Tor und nahe der Seniorenresidenz, Paderborner Str. 42. Diese – teilweise – Gleichzeitigkeit der Messungen ergab sich zufällig, ist aber durchaus sinnvoll.</p>
<p>Die Vorgeschichte zu dieser Entwicklung ist wenig geradlinig. Zunächst forderte die örtliche Linksfraktion vor etwa einem Jahr, ein Luftschadstoff-Screening in Zusammenarbeit mit dem LANUV NRW (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) durchzuführen. Aus verfügbaren Datenbanken wäre eine Hochrechnung der Schadstoffbelastung erfolgt. Der Antrag wurde jedoch mit dem Argument angeblicher zu hoher Arbeitsintensität abgelehnt! Engagierte Bürger und Anlieger sammelten infolge Unterschriften für die Durchführung eines Screening-Verfahrens. Die Listen mit den gesammelten Unterschriften wurden in der Sitzung des zuständigen Bau-und Planungsausschusses der Stadt am 29. Juni 2017 dem Vorsitzenden übergeben.&nbsp;</p>
<p>Später versuchte die Linksfraktion, Kontakt herzustellen zur DUH, lange Zeit vergeblich.</p>
<p>Eine erste positive Reaktion seitens der Stadt erfolgte in einem Gespräch der Linksfraktion mit Bürgermeister Berger und Fachbereichsleiter Bewermeier. Angekündigt wurde eine kurzfristige Belastungsmessung an drei Messpunkten mithilfe von Stickoxid-Messdosen, sogenannten Passivsammlern. Die Linksfraktion zeigte sich erfreut und optimistisch und informierte Vertreter der Protestierer. Denn endlich gibt es wohl nach Jahrzehnten der Verweigerung Aussicht auf Zahlen, Daten und Fakten!</p>
<p>Am 23.1.2018 meldet sich die DUH im Rahmen ihres Projektes „Abgasalarm“, das bundesweit 500 Messstellen vorsieht. Salzkotten ist infolge der Antragstellung unter den ausgewählten Orten und erhält kurzfristig die Messgeräte der DUH, die dann am 09.02.2018 ab 15:15 Uhr in der Höhe der Lange Straße 7 angebracht werden und drei Wochen lang Daten sammeln. Diese können ausgewertet und vergleichen werden mit den Daten, die die Stadt über ihre Messpunkte ermittelt. Dann kann endlich auf der Grundlage von belastbaren Messdaten diskutiert, eventuell gestritten werden und können Maßnahmen in die Wege geleitet werden, wenn nötig.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 06 Dec 2017 14:42:00 +0100</pubDate>
                <title>„Dreckburg gehört in kommunale Hand“ - Linksfraktion sieht vielfältige Nutzungsmöglichkeiten des „historischen Kleinods“</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/dreckburg-gehoert-in-kommunale-hand-linksfraktion-sieht-vielfaeltige-nutzungsmoeglichkeiten-des-hist/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>In einem Ratsantrag fordert die Salzkottener Linksfraktion, die Dreckburg in städtischen Besitz zu bringen. Die Stadtverwaltung soll Verkaufsverhandlungen aufnehmen und ein Nutzungs- und Entwicklungskonzept erstellen. Ob sich wie durch ein Wunder dieser Antrag erledigt hat? Denn kaum war der Antrag bei der Stadtverwaltung eingegangen, war das Objekt und die Verkaufsoption im Internet verschwunden! Die örtliche Linksfraktion wird „am Ball bleiben“.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit geraumer Zeit stehe die geschichtsträchtige Dreckburg zum Verkauf, drohe jedoch ohne Nutzungskonzept zu verfallen. Es müsse im öffentlichen Interesse liegen, das Stadtbild prägende Gebäude allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen, zeigt sich die Linksfraktion von vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten überzeugt. Nicht nur die historische Bedeutung mache den gesellschaftlichen Mehrwert aus, die Stadt benötige „deutlich mehr öffentliche Treffpunkte und kommunikative Versammlungsräume in kommunaler Hand“, betont Holger Drewer, sachkundiger Bürger im Ausschuss für Jugend, Kultur und Sport.
</p>
<p>Es sei überfällig, dass „die Stadt ein öffentliches soziales Zentrum in günstiger Lage einrichtet und selbst verwaltet“, ergänzt Paul Weitkamp, Vorsitzender der Linksfraktion. Die Dreckburg sei ein historisches Kleinod und „steingewordenes Dokument der Stadtentwicklung“, das endlich in kommunale Hand gehöre. Die Nutzbarmachung des Gebäudes für die Öffentlichkeit sei als generationenübergreifendes Projekt zu verstehen.
</p>
<p>Neben der Verwendung der Räumlichkeiten zu kulturellen Zwecken, zu denen nach Auffassung der Linksfraktion künftig auch kleinere Konzerte oder Lesungen durch die lokale Kunst- und Kulturszene zählen könnten, sei die Schaffung von günstigem Wohnraum zu sozial verträglichen Mieten sinnvoll. Alfons Ernst, sachkundiger Bürger im Bau- und Planungsausschuss, ist überzeugt, dass „nur geförderte Immobilien, die die Stadt baut oder saniert und selbst dauerhaft bewirtschaftet“ bezahlbares Wohnen auf Dauer sicherstellen könne. Eine Beruhigung des örtlichen Wohnungsmarktes sei dringend geboten, zumal „die Zahl der mietpreisgebundenen Wohnungen dramatisch sinkt“.<br>
</p>
<p>Derzeit böte der Kapitalmarkt für solch ein herausragendes und ambitioniertes Projekt wie die Sanierung und Verwaltung der Dreckburg durch die Kommune außerordentlich günstige Konditionen, betont die Salzkottener Linksfraktion. Ohne Zweifel ließen sich Fördermittel verschiedenster Art einwerben. Und auch das städtische Integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) könne entsprechend ergänzt werden.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 24 Mar 2017 19:05:00 +0100</pubDate>
                <title>Über Schadstoffbelastung und Gesundheitsgefahren</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/ueber-schadstoffbelastung-und-gesundheitsgefahren/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Verlässliche Analysen der Luft und der Schadstoffe an lokalen Messpunkten müssen dringend zusammengetragen und ausgewertet werden, um zu gesicherten Werten zu gelangen. Das war die zentrale Forderung des Lungenspezialisten, Dr. Karsten Schulze, Chefarzt an der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe. Er referierte und diskutierte am 22.3.2017 in der Gaststätte Kruse auf Einladung der örtlichen Linksfraktion zum Thema &quot;Das ist die Salzkott´ner Luft – Verkehrsdichte, Schadstoffe und Gesundheitsgefahren&quot;. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Einleitend verwies Paul Weitkamp, Vorsitzender der örtlichen Linksfraktion, auf ein lokales Beispiel, wie sehr sich Abgase und andere Faktoren unmittelbar gesundheitsgefährdend auswirken können.
</p>
<p>In der "Sälzer Quelle" vom Herbst 2016 wird von einer Frau berichtet, die sich zum Stadtzentrum aufmacht um einzukaufen. In Höhe der B1 wird ihr schlecht und sie kehrt ohne Einkauf nach Hause zurück." Kein Einzelfall", heißt es.
</p>
<p>Dr. Schulze berichtet von einem seiner Patienten in Berlin, der im Alter von 70 Jahren immer noch noch sportlich fit ist und regelmäßig Fahrrad fährt; er klagt über Luftnot. Die Diagnose: ihm fehlt ein halber Liter Lungenvolumen über deren altersbedingte Abnahme hinaus. Die wahrscheinliche Ursache für seine Luftnot ist der Feinstaub in der Berliner Luft. 
</p>
<p>Feinstaub sind superfeinste Partikelchen, die bis in die Luftbläschen hinein gelangen und dort nicht abgebaut werden können, weil es sich um nicht organische Stoffe handelt. Die Risikofaktoren aber sind sehr abhängig vom persönlichen Verhalten einerseits und dem Lebensraum andererseits. 90 % der Atemwegerkrankungen gehen auf Rauchen zurück, 10 % auf Luftverschmutzung. Letztere variiert im städtischen Raum zwischen 15-20 µg/ m³ und in Ballungsgebieten zwischen 20-25 µg/ m³. Der zulässige Jahresmittelwert beträgt 40 µg/m³.
</p>
<p>Die Belastung und ihr gesundheitsgefährdendes Potenzial ist außerdem abhängig vom Wetter und von nahem Wald. Regen und Bäume bzw. Sträucher reinigen nämlich. Trotz bundesweit gesunkener Werte ist die durchschnittliche Belastung immer noch in der Nähe des Grenzwertes, so Dr. Schulze. In der Nähre der B1 potenzieren sich sicherlich die Gefährdungsmomente. 
</p>
<p>Der Zusammenhang zwischen Luft- und Feinstaubbelastung mit der Sterblichkeitsrate ist nicht abschließend geklärt. Denn Sterben hat viele Faktoren. Eine NRW-Studie zeigt, dass eine 34 % höhere Sterblichkeitsrate festzustellen ist, wenn die Feinstaubbelastung um 7 µg/ m³ (Millionstel Gramm pro &nbsp;Kubikmeter) steigt. 
</p>
<p>Nicht Feinstaub allein schädigt die menschliche Gesundheit. Weitere Schädigungen entstehen durch Gummiabrieb, Schwermetalle, PFT, Quecksilber und Spritzmittel, wie ein Besucher einwarf. "Nur umfassende Messungen können hier Klarheit bringen", so Dr. Schulze. 
</p>
<p>Die Umgehungsstraße ist mehr als überfällig; darin waren sich alle Anwesenden einig. Dringend müsste die extreme Verkehrsdichte, besonders der Lkw-Verkehr in der Stadt beobachtet, kontrolliert und eventuell geahndet werden; denn zu viele LKW missachten ungestraft das Durchfahrverbot für Lkw. Wenn Kontrolle und Verwarnungen nicht reichen, "schimpfen" Anlieger, dann müsse überlegt werden, (Lkw-)Ampeln an den Ortseingängen zu errichten.
</p>
<p>Auch Tempo 30-Zonen können positive Effekte und sauberere Luft bewirken, wenn der Verkehr flüssiger wird." Bremsen ist das Problem", so der Autofahrer und Lungenexperte Dr. Schulze. 
</p>
<p>Die Linksfraktion Salzkotten wird weiterhin darauf dringen, dass die geplante Umgehungsstraße schnellst möglichst umgesetzt wird, die Schadstoffbelastungen entlang der B1 in der Innenstadt ermittelt und ausgewertet werden und Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffproduktion diskutiert und umgesetzt werden. Nur dann entwickeln die Innenstadt und auch der Einkaufsbereich eine höhere Attraktivität und hat vielleicht weniger Leerstände.</p>]]></content:encoded>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-141418</guid>
                <pubDate>Sat, 11 Mar 2017 13:53:00 +0100</pubDate>
                <title>LINKE für Entschleunigung in der Sälzer Innenstadt</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/linke-fuer-entschleunigung-in-der-saelzer-innenstadt/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Mit ihrem Antrag vom 11. Januar 2017 beauftragte die Linksfraktion Salzkotten die Verwaltung, in Kontakt und Absprache mit &quot;Straßen NRW&quot; und ggf. dem Kreis Paderborn, zwei &quot;Tempo 30-Zonen&quot; zu beantragen und zu planen bzw. einrichten zu lassen. Nun berichteten das Regionalfernsehen Sälzer TV sowie die Neue Westfälische über den Antrag der Fraktion.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Paul Weitkamp, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Stadtrat Salzkotten, sagte zum Antrag: "<i>Wir von der Linksfraktion in Salzkotten haben im vorigen Jahr den Antrag gestellt, die Innenstadt fußgängerfreundlich zu gestalten. Wir dachten dabei vorrangig eher an Verkehrsüberwege, Fußgängerwege etc. pp. Denn wir haben den Eindruck, dass jetzt die Innenstadt sehr Pkw-freundlich eingestellt ist. Wir meinten, dass da eigentlich die Einrichtung menschenfreundlicher gestaltet werden könnte, die Aufenthaltsqualität verbessert usw.</i>"
</p>
<p>Weitkamp weiter: "<i>Wir haben einen zweiten Anlauf genommen, um alle Bewohner, die hier im Bereich der Innenstadt wohnen, sei es in Altenheimen oder in Wohnungen, sei es die als Radfahrer unterwegs sind, die einkaufen wollen oder so etwas, dass eine Verkehrsberuhigung hier allen zu gute kommt. Das wollen wir auch mit einem neuen Antrag erreichen, der dann darauf hinausläuft, den fließenden mobilen Verkehr etwas langsamer zu gestalten, etwas weniger an Fahrgeschwindigkeit zu erreichen. Deshalb haben wir erneut den Antrag gestellt auf Tempo 30 hier zu reduzieren. Wir sind der Meinung, das nützt allen, die sich im Bereich der Innenstadt bewegen. Nicht nur den Bewohnern von Altenheimen, Schulen und Kindertagesstätten.</i>" 
</p>
<p><br>
</p>
<h5>Weiterführende Links:</h5>
<p><a href="http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/salzkotten/salzkotten/21715564_Tempo-30-auf-B1-in-Salzkotten-gefordert.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer"><b>Tempo 30 auf B1 in Salzkotten gefordert - Neue Westfälische vom 10.3.2017</b></a>
</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=2RhWE87Kkbc&amp;app=desktop" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer"><b>Tempo 30 - Sälzer TV vom 1.3.2017</b></a><br>
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>OWL-PB</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-141248</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Mar 2017 21:04:00 +0100</pubDate>
                <title>Der Markt zerstört preiswerten örtlichen Wohnraum</title>
                <link>https://www.dielinke-paderborn.de/im-rat/die-linke-im-rat-salzkotten/detail-salzkotten/news/der-markt-zerstoert-preiswerten-oertlichen-wohnraum/</link>
                <author>Linksfraktion Salzkotten</author>
                <description>Mit den sogenannten &quot;FEG-Häusern&quot; allein verschwinden aktuell 21 preiswerte Wohnungen; weitere 74 Wohnungen fallen bis 2027 aus der Mietpreisbindung heraus, da deren Förderprogramm laut Auskunft des zuständigen Amtes für Bauen und Wohnen beim Kreis Paderborn auslaufen. DIE LINKE, Fraktion im Rat der Stadt, fordert, ab sofort 25 % aller zum Verkauf stehenden städtischen Baugrundstücke für geförderten Wohnungsbau bereitzustellen und davon 10 % für städtischen bzw. genossenschaftlichen Mietwohnungsbau. So kann die derzeitige Mietpreisspirale gestoppt und der örtliche Immobilienmarkt – wenigstens etwas – beruhigt werden. Die CDU-Mehrheitsfraktion und ihre Unterstützter konnten sich allenfalls zu kosmetischen Operationen durchringen, die letztlich keinen Ausgleich für verschwindenden preiswerten Wohnraum bieten. Die Stadt soll aber auch zukünftig attraktiv und liebenswert bleiben für (junge) Familien und Personen, die nicht zu den Begüterten zählen. Das muss drin sein…
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h2><br></h2>
<h2>"Wer Geld hat, dem wird Wohnraum gegeben"<br></h2>
<p>Etwa nach diesem Motto verlief die Diskussion im Hauptausschuss am  31.1.2017; die Fraktion der Grünen und der Linken wollten mehr an  geförderten, sozialen Wohnungsbau in Salzkotten, weil immer mehr dieser  preiswerten Wohnungen wegfallen. Über die 3 bzw. 4 Grundstücke an  "Bümers Grund" hinaus mit ca. 23 neuen Wohnungen sollte ein weiteres,  größeres Baugrundstück an der "Stichstraße Westring, Nelkenweg,  Kindergarten Kuhbusch" für geförderten Wohnungsbau vorgehalten werden.  Die Mehrheitsfraktionen mauerten und fügten Hinderungsgrund an  Hinderungsgrund und Bedenken an Bedenken. Eine offene Auseinandersetzung  über die sich zuspitzende Lage auf dem örtlichen Wohnungsmarkt ist  unerwünscht, ebenso grundlegende Initiativen zur Verbesserung.<br>
</p>
<p>Die LINKE, Fraktion im Rat der Stadt, hatte gefordert, dass  angesichts der deutlichen Problemlage möglichst bald 25 % aller zum  Verkauf anstehenden städtischen Baugrundstücke zur Verfügung stehen  sollen für geförderten, sozialen Wohnungsbau und davon 10 % in  städtischer Regie oder nach genossenschaftlichem Modell bebaut werden.  Dadurch würde der zunehmend von privaten Investoren dominierte lokale  Wohnungsmarkt etwas beruhigt, die Mietpreisspirale gedrosselt und die  Stadt auch u.a. für junge, weniger finanzkräftige Personen und Familien  attraktiver.
</p>
<p>Denn die anstehenden Probleme sind bereits jetzt deutlich erkennbar.  Die FEG-Häuser, kein geförderter, sozialer Wohnungsbau, werden  abgerissen und dort Eigentumswohnungen erstellt; 21 Mietwohnungen mit  niedrigen Mieten entfallen. Dieser Wegfall wird nur knapp ausgeglichen,  addiert man die 15 Mietwohnungen an "Bümers Grund" und die weiteren 8  Wohneinheiten zusammen, für die laut Auskunft des Kreises Förderzusagen  vorliegen. Nur ein minimaler Zuwachs von 2 Wohneinheiten errechnet sich.  Und die weitere Zukunft sieht noch düsterer aus. 
</p>
<p>Auf Anfrage der Linksfraktion Salzkotten teilt der Kreis Paderborn,  das zuständige Amt für Bauen und Wohnen, mit seinem Schreiben vom  3.2.2017 mit, dass bis 2028, also in gut 10 Jahren, 75 Mietwohnungen aus  der Mietpreis- und Belegungsbindung entfallen, bis 2019 allein 18! Dann  bis 2020 weitere 6 und 8 bis 2023, 38 bis 2025, und 5 weitere bis 2028.  Insgesamt unterliegen laut Angaben des Kreises "in der Stadt  einschließlich der Stadtteile 235 Mietwohnungen" (bereinigt man den  Rechenfehler sind es 254!) – " der öffentlich-rechtlichen Mietpreis –  und Belegungsbindung“. Für weitere 163 Mietwohnungen (oder mehr)  könnten, so heißt es, keine Angaben gemacht werden. Dem sich hier  abzeichnende Problem wurde die politische Diskussion in keiner Weise  gerecht. 
</p>
<p>Nein, tönten die großen Fraktionen wie aus einem Munde: die Stadt  selbst wolle gar nicht auf dem Wohnungsmarkt aktiv werden, da setzt man  lieber ausschließlich auf private Investoren, deren Bereitschaft derzeit  nicht sehr ausgeprägt ist. Auch für genossenschaftliche Bauprojekte  wolle man sich nicht einsetzen. Da fehlt der politischen Wille, das  Problem grundlegend anzugehen; „privat vor Staat“ wirkt weiter.  Höchstens könnten auf dem infrage stehenden Baugrundstück Reihenhäuser  unter Förderbedingungen entstehen. Das scheint die vorrangige Variante  zu sein, die in das städteplanerische Konzept der CDU und ihrer  „Follower“ passt. Die bevorzugten Klientel der CDU wird da erkennbar! 
</p>
<p>Es ist schiere Rechtfertigung, wenn auf den zu erwartenden sozialen  Wohnungsbau in Paderborn verwiesen wird, der aber dort laut Experten-  und Zeitungsberichten deutlich an Umfang und Bedeutung verliert.  
</p>
<p>Die Sehnsucht nach der heilen Immobilienwelt aber schafft diese nicht  herbei. So fordert DIE LINKE, Kreisverband Paderborn, im Stadtgebiet  Paderborn eine Quote von 50 % der städtischen Grundstücke für sozialen  Wohnungsbau zu binden, um auch nur einigermaßen das Problem entschlossen  anzupacken. Soziale Alibi-Projekte und Schönfärberei reichen in naher  Zukunft nicht aus!
</p>
<p>Insgesamt fordert DIE LINKE von Kommunen, Kreisen und  dem Land, erheblich mehr an Engagement und Initiativen zu entwickeln für  einen sozialen Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten, am besten in  öffentlicher Hand oder nach genossenschaftlichen Modellen. Denn das Ziel  der LINKEN ist nicht allein die Schaffung von öffentlich geförderten  Mietwohnungen, sondern, dass diese nach Ablauf der Belegungs- und&nbsp;  Mietbindungsfristen auch als bezahlbare Mietwohnung zur Verfügung stehen  und nicht als Eigentumswohnung vom Wohnungsmarkt verschwinden oder in  hochpreisige Objekte umgewandelt werden. Dafür kämpft DIE LINKE.  </p>]]></content:encoded>
                
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