
Paderborn. Ca. 600 SchülerInnen, Studierende und Auszubildende, aber auch einige Lehrer demonstrierten am 17. Juni in Paderborn für ein besseres und vor allem gerechteres Bildungssystem.
Ihnen allen gebührt unsere Solidarität und unsere Unterstützung. Natürlich reihten wir uns von der Linksjugend [’solid] solidarisch an der Seite der Streikenden ein und demonstrierten für eine radikale Änderung in diesem maroden Bildungssystem. Neben Reden vom DGB und dem AStA-Paderborn kamen auch SchülerInnen und Studierende zu Wort und wiesen auf die prekäre Lage in Deutschlands Schulen hin. Nachdem der Demonstrationszug halt vor dem Rathaus Paderborn machte, ging dieser weiter vorbei an etlichen Paderborner Gymnasien und luden die Schüler ein, sich uns anzuschließen.
Der Demonstrationszug wurde größer und größer. Jedoch hätten es deutlich mehr sein können. Aber hier spielte wieder einmal das undemokratische, preußische Sanktionssystem der Schulverwaltungen rein und schreckte somit viele entschlossene junge Menschen ab, sich uns anzuschließen. Das ist ein weiterer Grund beim nächsten Mal noch entschlossener auf die Straße zu gehen.
Dieser Tag zeigte, dass sich die SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden nicht alles von Schwarz-Gelb gefallen lassen.
Die Linksjugend [’solid] bedankt bei allen Teilnehmern für die rege Teilnahme und die gute Laune, mit denen die jungen Menschen auf die Straße gegangen sind.
Mit solidarischem Gruß
Manuel Leyva
Linksjugend [’solid] – Paderborn.