8. August 2011 DIE LINKE. Paderborn, Jörg Schroeder

Der erste LINKS-Treff: Keine Vogel-Strauß-Politik für die Senne!

Am 02.08.2011 haben Parteimitglieder und Interessierte eine lebendige Diskussionen über die Zukunft der Senne nach dem Truppenabzug geführt. Beim ersten LINKS-Treff wurde deutlich, dass die abwartende Haltung vieler Bürgermeister der Anliegergemeinden und des Paderborner Landrats nicht hinzunehmen ist. Die friedliche und ökologisch sinnvolle Nutzung eines möglichen Nationalparks wird mit dieser Vogel-Strauß-Politik verspielt. Anstatt die Köpfe in den Sand der Senne zu stecken, ist es an der Zeit die Neugestaltung der Senne nach dem Abzug der britischen Armee in die Hand zu nehmen.

Viele drängende Fragen sind an der Tagesordnung, zum Beispiel: Wie ist eine ökologisch sinnvolle Nutzung der Senne als Nationalpark möglich? Welche Perspektiven hat eine touristische Erschließung? Wie geht es mit den einheimischen Zivilbeschäftigten der britischen Armee weiter? Wie kann der freiwerdende Häuserbestand für sozialen Wohnungsbau genutzt werden?

Einige Bürgermeister und der Landrat hoffen offenbar, dass durch Nichtstun der Kelch der Umgestaltung an Ihnen vorüber geht oder die Bundeswehr einfach einspringt. Das werden wir nicht zulassen! Wir kämpfen mit den Bürgerinitiativen vor Ort für eine nichtmilitärische Nutzung der Senne. Darin waren sich alle Beteiligten des LINKS-Treffs einig. Beim Treffen des nordrhein-westfälischen Umweltministers mit den betroffenen Landräten und Bürgermeistern im September in Bad Lippspringe, werden wir uns deutlich Gehör verschaffen.