22. November 2015 DIE LINKE. KV Paderborn, Siegfried Nowak

Sicherheit in Frauenhäusern im Kreis Paderborn

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November erinnert DIE LINKE an die prekäre Lage der Frauenhäuser. Noch immer seien diese auf unsichere, unzureichende und bürokratische Finanzierungen angewiesen. Das Versprechen der rot-grünen Landesregierung, hier Abhilfe zu schaffen, sei nicht eingelöst. Deshalb müsse die Stadt und der Kreis Paderborn die Finanzierung der örtlichen Frauenhäuser garantieren.

"Wer Schutz braucht, muß ihn bekommen. So lange sich die Landesregierung aus der Verantwortung stiehlt, geht es nicht anders, als dass unsere Kommunen dafür einspringen", fordert Siegfried Nowak von der Partei DIE LINKE in Paderborn. "Wir dürfen nicht hinnehmen, dass Frauenhäuser jedes Jahr um ihre Weiterfinanzierung bangen. Die Arbeit der Frauenhäuser muss mit langfristigen Verträgen gesichert werden." Nach dem Willen der LINKEN soll kein Frauenhaus Angst um seine Existenz haben müssen. Keine Frau soll mangels Plätze in Frauenhäuser mit ihrer Not allein gelassen werden.

Im Koalitionsvertrag von 2012 der rot-grünen Landesregierung hieß es noch, man wolle eine verlässliche und bedarfsgerechte Finanzierung aus einer Hand sicherstellen. "Wie so oft wurden nur leere Versprechungen gemacht, passiert ist praktisch nicht." So Nowak. "Wir fordern eine landesweit  einheitliche Finanzierung der Frauenhäuser.