17. Juni 2008

Pressemitteilung

Stark besuchte Energiekonferenz der Bundestagsfraktion


DIE LINKE  und  DIE LINKE. NRW in Essen:

"Energiekonzerne müssen entmachtet werden!"

Angesichts der Monopolmacht der großen vier Energiekonzerne in der Bundesrepublik Deutschland, den dramatisch steigenden Preisen und der notwendigen ökologischen Energiewende waren sich die zahlreichen Teilnehmer auf der Energiekonferenz in Essen einig, dass eine Entmachtung der großen Energiekonzerne dringend geboten ist!

Diese Position wurden durch die Beiträge von Alexis Passadakis, Attac, Dirk Jansen vom BUND, der wirtschaftspolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Ulla Lötzer und Landesvorstand Michael Aggelidis DIE LINKE. NRW mit unterschiedlichen Akzentuierungen unterstrichen. In den Foren wurden zahlreiche Aspekte vertieft, so etwa die Frage nach kostenlosen Energiekontingenten und Sozialtarifen. Im Plenum entspann sich eine intensive Debatte über die Schwierigkeiten der Vergesellschaftung der vier großen Energiekonzerne

RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall.

Insbesondere war Konsens, dass eine Vergesellschaftung etwa nach Artikel 15 Grundgesetz,  Sozialisierung  eine demokratische Kontrolle von unten beinhalten müsse und eine Verstaatlichung alleine keine Lösung sei.

"Es ist an der Zeit, die Debatte über Mittel und Wege zu einer Vergesellschaftung zu forcieren. Mit der Konferenz haben wir in Nordrhein-Westfalen einen Anfang gemacht", betonten Michael Aggelidis und  Ulla Lötzer, "es wird in den nächsten Monaten auch darum gehen, das Gespräch über dieses Thema mit vielen zivilgesellschaftlichen Gruppen und Organisationen zu suchen, um Gemeinsamkeiten zu vertiefen!"

Landesvorstand Michael Aggelidis und die Bundestagsabgeordnete Ulla Lötzer zeigten sich über die Diskussionskultur erfreut: "Angesichts von mehr als  100 Teilnehmer, zum Teil über den Landesverband hinaus, war diese  Konferenz ein erster Erfolg, der auch deutlich machte, dass wir mit dieser  Thematik offenbar am Puls der Zeit liegen. Die unterschiedlichen mit der  Energiefrage verbundenen, oftmals kommunal orientierten Interessen in all  ihren unterschiedlichen Facetten landesweit schlagkräftig zu bündeln, ist  eine Herausforderung, der wir uns als Landesverband und Bundestagsfraktion im Verbund mit den Kreisverbänden vor Ort weiter stellen werden!"

Kontakte:

Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. NRW:
Michael Aggelidis, Tel: 0228-76  68 070

Pressesprecher DIE LINKE. NRW:
Ralf Michalowsky, Mobil: 01577-3298765