14. März 2011

Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!

DIE LINKE. NRW unterstützt und ruft zu Mahnwachen für den Atomausstieg in NRW auf.

Die atomare Katastrophe in Japan nach dem verheerenden Erdbeben macht erneut deutlich, dass es eine sichere Atomenergie Nutzung nicht gibt.

DIE LINKE. NRW unterstützt und ruft zu Mahnwachen für den Atomausstieg in NRW auf.

Die atomare Katastrophe in Japan nach dem verheerenden Erdbeben macht erneut deutlich, dass es eine sichere Atomenergie Nutzung nicht gibt. DIE LINKE. NRW ruft daher dazu auf, sich an den Mahnwachen und Aktionen der Anti-Atominitiativen zu beteiligen. Dazu erklären Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel, LandessprecherInnen DIE LINKE. NRW:

Eindringlich zeigen die Bilder und Informationen aus Fukushima, dass von Atomkraftwerken eine Gefahr ausgeht, die unkontrollierbar ist. Noch ist nicht absehbar, welche Folgen die vermutlich eingetretene Kernschmelze nach sich ziehen wird, sicher ist nur, dass sie verheerend sein werden, der Super-GAU ist damit eingetreten. Fukushima zeigt, dass die Risiken der Atomkraft mitnichten – wie von den Betreibern immer behauptet – beherrschbar sind, auch nicht in einer der führenden Technologienationen wie Japan.

Wir fordern die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen, hier und weltweit. Die völlig unverantwortliche Laufzeitverlängerung für AKWs der schwarz-gelben Bundesregierung mit Atomminister und CDU-Landesvorsitzender Röttgen an der Spitze muss umgehend zurückgenommen werden. Der rotgrüne Atomkonsens mit den Atom-Energieriesen von 2000 war schon Nonsens. Und CDU und CSU, die gerne die Bewahrung der Schöpfung predigen, haben sie mit der AKW-Laufzeitverlängerung für ein paar Silberlinge an die Atomindustrie verkauft.

Wir müssen weiter entschieden Druck machen gegen die Atompolitik und für den konkreten Atomausstieg in NRW: Für die Stilllegung der Atomanlagen in Gronau, in Krefeld und Duisburg, für ein generelles Atomtransporte-Moratorium in NRW, für einen Einlagerungsstopp ins RWEE.ON-Zwischenlager in Ahaus, gegen weitere Atomforschung in Jülich sowie für eine Kinderkrebsstudie für alle Atomstandorte. Denn trotz rot-grüner Regierung geht die Atompolitik auch in NRW weiter.

In der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA), an der die deutschen AKW-Betreiber E.on und RWE mit jeweils 16,5 Prozent der Anteile beteiligt sind, wird auch Brennstoff für den Export nach Japan produziert. Wir fordern wie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz ein sofortiges Uranexportverbot!

Atomkraftwerke und Atomanlagen gehören abgeschaltet: SOFORT!

Wir unterstützen daher den Aufruf der Anti-Atom-Bewegung in NRW und bundesweit, die zu dezentralen Mahnwachen und Protestkundgebungen aufrufen.