1. Juni 2008

Pressemitteilung

Rüttgers und Pinkwart: Energiepolitische Dinosaurier im Dienste der Energiemonopole.


Zur heutigen energiepolitischen Diskussion im Wirtschaftsausschuss des Landtages NRW erklärt die Bundestagsbageordnete Ulla Lötzer, Obfrau der Fraktion Die LINKE im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie:

Mit ihrer Forderung nach Verlängerung der AKW- Restlaufzeiten und der Durchsetzung umstrittener Kraftwerksneubauten gegen den Willen der Bevölkerung agieren Ministerpräsident Rüttgers und Pinkwart als energiepolitische Dinosaurier im Dienste der Energiemonopole, denen selbst die faulen Kompromisse der großen Koalition in Sachen Klimaschutz noch zu weit gehen.

Beschäftigungspolitische Chancen einer nachhaltigen Energiewende durch Invesitionen in effektive KWK- Anlagen, regenerative Energien und energetische Gebäudesanierung bleiben auf der Strecke, wenn einzig der Wunsch der Konzerne, längst abgeschriebene AKWs und ineffektive Großanlagen bis zum St.- Nimmerleinstag weiter nutzen zu können, die Energiepolitik des Landes bestimmen.

Um auch in Zukunft das Energieland Nr.1 zu bleiben, braucht NRW den Einstieg in eine ökologischen und sozialen Zielen verpflichtete Energiewende, die ohne Eingriffe in die wirtschaftliche Macht der Energiekonzerne nicht durchgesetzt werden kann.

Ihre Vorstellungen von der Umsetzung dieser Ziele und Anforderungen an einen zukunftsfähigen Energiemix, der die Potentiale regenerativer Energien ausschöpft, wird die LINKE NRW am 14. Juni in Essen bei Ihrer energiepolitischen Konferenz in Essen diskutieren.

Einladung unter: http://www.ulla-loetzer.de/

Kontakte:

Pressesprecher DIE LINKE. NRW: Ralf Michalowsky, Mobil: 01577-3298765