5. Februar 2017 Cuba Sí - RG Paderborn

Offizieller Besuch aus Kuba in Paderborn

Yodier Cabrera (2.v.l.) im Gespräch mit kurdischen Studierenden.

Zu Besuch beim Leiter des Historischen Instituts Prof. Dr. Fäßler (2.v.l.).

Vor dem Dreihasenfenster.

Im Gespräch mit der Paderborner Cuba Sí Gruppe.

Am 3. Februar besuchte Yodier Cabrera Rosales vom Kubanischen Institut für Völ-kerfreundschaft die Solidaritätsgruppe Cuba Sí Paderborn. Die letzte Station seiner zehntägigen Rundreise, galt der Paderborner Gruppe, um diese persönlich kennenzulernen und sich von den örtlichen Gegebenheiten, in denen die Gruppe tätig ist, ein Bild zu machen.

Am Mittag lud die Regionalgruppe von Cuba Sí den ICAP-Vertreter zu einer Besichtigung der Universität Paderborn ein. Neben einem Rundgang über den Campus, gab es auch zwei Ortstermine. Zunächst trafen sie sich mit Vertretern der Kurdischen Studierendenvereinigung (KurdS-PB) der Universität. Einerseits erfuhr Yodier Cabrera etwas über die Aufgaben der Hochschulgruppe und dessen Aufklärungsarbeit, andererseits informierte er die Studierenden über seine Aufgaben im ICAP sowie über dessen Geschichte. „Wir vom ICAP möchten den Menschen die Möglichkeit geben, ein reales Bild, abseits der Klischees, von Kuba zu bekommen. Insbesondere junge Menschen möchten wir mit unserer Arbeit erreichen. Deshalb ist es auch wichtig, dass es so junge Gruppen wie Cuba Sí Paderborn gibt, die den Kontakt mit anderen Gruppen junger Menschen vor Ort pflegen.“, so Yodier Cabrera.

Cabrera weiter: „Unser wichtigstes Anliegen ist die Beendigung der US-Blockade gegen Kuba. Viele Menschen glauben, dass diese bereits aufgehoben sei, dem ist leider nicht so. Außerdem fordern wir die Schließung der US-Marinebasis und die Rückgabe des illegal besetzten Gebietes in Guantánamo sowie die Beendigung subversiver Aktionen seitens der US-Regierung gegen unser Land. Ich würde mich sehr freuen, euch in Kuba willkommen zu heißen. Nutzt die Chance und nehmt an den jährlichen Brigaden teil. Damit erhaltet ihr die Möglichkeit, zu direkten Kontakten mit der kubanischen Bevölkerung zu erhalten.“ 

Nachdem etwa einstündigen Gespräch mit der kurdischen Hochschulgruppe ging es zum nächsten Termin mit Prof. Dr. Peter Fäßler, Sprecher des Historischen Instituts der Universität. Dieser hatte im September 2016 erstmals eine Exkursion nach Kuba angeboten und u. a. das ICAP in Havanna besucht. Entsprechend groß war die Freude des Wiedersehens auf beiden Seiten. Während des Gesprächs erläuterte Prof. Dr. Fäßler nicht nur die Aufgaben des Historischen Instituts, er sprach mit dem Gast aus Kuba auch über das große Interesse der Universität Paderborn an einer Kooperation mit der Universität in Havanna habe. Auch auf kubanischer Seite besteht großes Interesse an einer offiziellen Zusammenarbeit mit der Universität. „Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn das klappen sollte.“ so Cabrera.

Manuel Leyva von Cuba Sí Paderborn ergänzt: „Auch unsere Solidaritätsgruppe würde sich sehr über diese Entwicklung freuen und wir stehen selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite und unterstützten dies wo es nur geht. Schließlich ist der direkte Kontakt essentiell für ein gegenseitiges Verständnis.“

Nach dem Besuch der Universität gab es eine kleine Stadtführung durch Paderborn, wo unter anderem der Paderborner Dom sowie die Paderquellen besichtigt wurden. Daran schloss sich ein gemeinsamer Stopp im Büro der Linken an, wo Yodier Cabrera nochmals auf die zukünftigen Herausforderungen der Kuba-Solidaritätsbewegung zu sprechen kam. Zum Abschluss seines Besuches gab es ein gemeinsames Essen mit den Cuba Sí Aktivisten.

Weiterführende Links:

Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos (ICAP)

Internationale Brigade José Martí