4. August 2009

Massenentlassungen nach der Bundestagswahl?

Die Financial Times Deutschland berichtet heute über ein Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung bezüglich Massenentlassungen.


Die Financial Times Deutschland berichtet heute über ein
Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung bezüglich
Massenentlassungen. Dazu erklärt Michael Schlecht, Mitglied des
Parteivorstandes und Bundestagskandidat in Baden-Württemberg:

"Geahnt haben es schon viele, trotz aller Dementi. Jetzt kommt heraus,
dass sich Unternehmer bislang mit Entlassungen zurückhalten, um
Regierung, Union und SPD zu schonen. Aber nach der Wahl wird sich die
Botschaft ändern, so Vorstandschef von MAN Samuelsson. Dann soll
entlassen werden."

Beispielsweise bekräftigt Reinhold Würth, Schrauben- und
Dübel-Milliardär aus Baden-Württemberg die Absicht zu
Massenentlassung. Es bestünden erhebliche Überkapazitäten, so seine
Botschaft. Mit Kurzarbeit lasse sich dem nicht beikommen.
Damit drohen nach der Bundestagswahl Entlassungen im großen Stil.
Bislang halten sich Unternehmer aus Angst vor Stimmenverlusten für die
Regierungsparteien zurück.
Je stärker DIE LINKE wird, desto mehr wird dies ein Signal gegen
Arbeitsplatz- und Sozialabbau. Je stärker DIE LINKE wird, desto eher
wird die nächste Regierung davor zurückschrecken, eine Politik gegen
das Volk zu machen.
Deshalb gilt: Je stärker DIE LINKE, desto sozialer das Land!


Autor: Michael Schlecht