10. Juni 2009

Atomenergie, die stille Katastrophe

Info-Serie Atomenergie des Netzwerks Regenbogen


Bereits der "Normalbetrieb" von Atomkraftwerken ist eine stille Katastrophe. Noch vor einem Vierteljahrhundert wurde von Atom Industrie und Politik behauptet, aus einem Atomkraftwerk könne keine Radioaktivität entweichen. Doch bereits damals war Fachleuten bekannt, daß radioaktives Tritium, das in Atomreaktoren entsteht, von keinem der in den Kraftwerken eingesetzten Materialien zurückgehalten werden kann. Das gasförmige Tritium ist ein Isotop des Wasserstoffs. Seine Halbwertzeit beträgt 12 Jahre. Die Ausbreitung dieses Gases ist nahezu unkontrollierbar. Es entweicht durch die Wände sowohl von Stahl-, als auch von Beton- und Kunststoff-Tanks. Und Tritium ist nur einer aus einer Vielzahl radioaktiver Stoffe, die bei der "friedlichen" Nutzung der Atomenergie in die Biosphäre gelangen.


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