20. August 2010 Dieter Bursch / Manuel Leyva

Kapazitäten in der „Auguste“ nutzen

Vorschlag der Linken zu Umzugsplänen

Bad Lippspringe. Scharf kritisiert die Linke Bad Lippspringe einen möglichen Umzug des Step in – Haus der Jugend ins ehemalige Haus Hartmann. Ratsherr Dieter Bursch: „Sollte dieser Schritt tatsächlich vom Stadtrat beschlossen werden, hätte dies katastrophale Auswirkungen auf die Arbeit und Gemeinnützigkeit des Jugendzentrums.“ So würde dem Step in etwa die Hälfte der aktuell 600 Quadratmeter Fläche verloren gehen. Das wiederum hätte zur Folge, dass viele Angebote für Jugendliche und Kinder gestrichen werden müssten.

Bursch nennt unter anderem die Drogenaufklärungskurse, die vor allem die umliegenden Schulen von Bad Lippspringe und Schlangen in Anspruch nehmen. Zudem gebe es am Haus Hartmann keine Außenanlage. Der Linke stellt die Frage, ob das geplante Vorhaben rechtlich einwandfrei ist, da das Haus Hartmann auch als Begegnungsstätte genutzt werde und dafür Landesmittel bereitgestellt wurden. Außerdem kritisiert Dieter Bursch die finanziellen Ausmaße: „Die Pläne der Stadt sind paradox, wenn man sich vor Augen führt, dass für das gesamte Vorhaben, an drei Stellen in Bad Lippspringe umgebaut werden müsste.“

Einerseits müssten das Haus Hartmann für das Jugendzentrum und das Gebäude in der Bahnhofstraße in einen Kindergarten umgebaut werden. Solange die Arbeiten in der Bahnhofstraße andauern, sollen die Kindergartenplätze in den Bungalows (Im Bruch), wo sich derzeit das Jugendamt befindet, untergebracht werden. Sind die Arbeiten in der Bahnhofstraße beendet, sollen die Kindergartenplätze in den Bungalows wieder für das Jugendamt hergerichtet werden.

„Als Alternative für disen Irrwitz schlagen wir das Auguste-Viktoria-Stift vor“, so Bursch: „Dort stehen ein Kindergarten und eine Schule mit Turnhalle leer. Die Anlagen gehören der Stadt Bad Lippspringe. Es wäre eine viel günstigere und sinnvollere Alternative, als die Pläne der Stadt. Weiterhin wären die Kinder nicht von stark befahrenen Straßen wie der Berliner Allee gefährdet.“


in: Neue Westfälische Paderborn, 18.8.2010


Kommentar von Manuel Leyva, Linksjugend / ['solid] Kreis Paderborn, DIE LINKE.Bad Lippspringe

Was soll mit dem Haus der Jugend Bad Lippspringe geschehen?

Diese Frage dürften sich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des „Step in“, aber vor allem die Kinder und Jugendlichen die es besuchen, stellen. Vor einiger Zeit ist bekannt geworden, dass die Stadt Bad Lippspringe das Jugendzentrum an der Bahnhofstraße schließen will und an dessen Platz ein Kindergarten des DRK einrichten möchte. Weiterhin soll das „Step in“ in das ehemalige „Haus Hartmann“ umziehen. „Gerade diesen Schritt kritisieren wir auf das Schärfste.“, so Dieter Bursch (DIE LINKE), Ratsmann im Stadtrat von Bad Lippspringe. Bursch weiter: „Sollte dieser Schritt tatsächlich vom Stadtrat beschlossen werden, hätte dies katastrophale Auswirkungen auf die Arbeit und Gemeinnützigkeit des Jugendzentrums.“ So würde dem „Step in“ etwa die Hälfte, der aktuell 600 qm großen, Fläche verloren gehen. Das wiederum hätte zur Folge, dass viele Angebote für Jugendliche und Kinder gestrichen werden müssten. So können unter anderem die Drogenaufklärungskurse, die vor allem die umliegenden Schulen von Bad Lippspringe und Schlangen in Anspruch nehmen, nicht mehr gewährleistet werden, da die Räumlichkeiten zu klein und verbaut sind. Auch können die Kinder und Jugendlichen nicht mehr im Freien spielen und sich aufhalten, da das „Haus Hartmann“ keine Außenanlage besitzt. Weiterhin stellt sich die Frage, ob das geplante Vorhaben rechtlich einwandfrei ist, da das „Haus Hartmann“ auch als Begegnungsstätte genutzt wird und dafür Landesmittel bereitgestellt wurden. Außerdem kritisiert Dieter Bursch die finanziellen Ausmaße. „Die Pläne der Stadt sind paradox, wenn man sich vor Augen führt, das für das gesamte Vorhaben, an drei Stellen in Bad Lippspringe umgebaut werden müsste.“ Einerseits müssten das „Haus Hartmann“ für das Jugendzentrum und das Gebäude in der Bahnhofstraße in einen Kindergarten umgebaut werden. Solange die Arbeiten in der Bahnhofstraße andauern, sollen die Kindergartenplätze in den Bungalows (Im Bruch), wo sich derzeit das Jugendamt befindet, untergebracht werden. Sind die Arbeiten in der Bahnhofstraße beendet, sollen die Kindergartenplätze in den Bungalows wieder für das Jugendamt hergerichtet werden.

„Als Alternative für diesen Irrwitz, schlagen wir das Auguste-Viktoria-Stift vor.“, so Dieter Bursch. Bursch weiter: „Dort stehen ein Kindergarten und eine Schule mit Turnhalle leer. Die Anlagen gehören der Stadt Bad Lippspringe. Es wäre eine viel günstigere und sinnvollere Alternative, als die Pläne der Stadt. Weiterhin wären die Kinder nicht von stark befahrenen Straßen, wie der Berliner Allee, an dem das Jugendzentrum angrenzt, gefährdet.“