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2. November 2015 Cuba Sí - RG Paderborn, Manuel Leyva

Cuba Sí Regionalgruppe in Paderborn gegründet

V.l.n.r.: Mehmet Ali Yeşil (Kreissprecher DIE LINKE. Paderborn), Enrique Cabrera Fernández (Mitarbeiter Außenstelle Bonn), Anette Chao García (Leiterin Außenstelle Bonn der Republik Kuba) und Manuel Leyva (Cuba Sí Paderborn).

Jörg Rückmann vom Cuba Sí Koordinierungsrat (Berlin) referiert über die Entwicklung der Beziehungen zwischen Kuba und den USA.

Ein Geschenk vom Cuba Sí Koordinierungsrat Berlin: ein nagelneuer Infostand.

Am 30.10.15 folgten 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung zur Gründung der Cuba Sí Gruppe in Paderborn. Zu Beginn gratulierte der Kreissprecher der Linken, Mehmet Ali Yeşil, zur Gründung und hob die Wichtigkeit der Solidarität mit Kuba hervor. „Denn trotz der vermeintlichen Annäherung beider Länder, halten die USA nach wie vor an der Blockade gegen Kuba fest.“, so Yeşil.

Auch die Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler gratulierte zur Gruppengründung und ging auf die sozialen Leistungen Kubas ein: „Als im Zuge der Ebolakrise in Westafrika westliche Staaten noch diskutierten, ob und wie sie helfen sollen, waren schon über 150 kubanische Ärztinnen und Ärzte vor Ort um die überforderten Gesundheitssysteme zu verstärken.“ Des Weiteren kritisierte Vogler die US-Marinebasis in Guantánamo und bezeichnete es als „illegales Straf- und Folterlager“.

Als Ehrengast sprach auch Anette Chao García, Leiterin der Außenstelle Bonn der Botschaft der Republik Kuba zu den Anwesenden und dankte den Aktivisten von Cuba Sí für ihr Engagement. „Es ist gut zu wissen, dass es Leute wie Sie gibt, die solidarisch an der Seite des kubanischen Volkes stehen.“, so Chao García.

Im Anschluss daran gab es einen Vortrag zur Entwicklung der Beziehungen zwischen Kuba und den USA von Jörg Rückmann (Cuba Sí Koordinierungsrat - Berlin). Am Ende ließen die Anwesenden den Abend bei Cuba Libre und kubanische Musik ausklingen.

Serdal Igrek, Aktivist bei Cuba Sí Paderborn, zur Gründung: „Ich bin einfach nur überwältigt, dass so viele Leute unserer Einladung gefolgt sind. Dies zeigt uns, dass viele Menschen Kuba nicht nur als Urlaubsziel sehen, sondern sich für dessen Geschichte und Politik interessieren.“ Manuel Leyva, ebenfalls Aktivist bei Cuba Sí, weiter: „Jetzt heißt es für uns aktiv zu werden und Solidarität praktisch werden zu lassen. Der Abend hat uns gezeigt, dass das Interesse an Kuba da ist.“